Hamburger Cruise Days locken Besucher

| Tourismus Tourismus

Trotz zeitweiligen Regens haben die Cruise Days auch am Samstag Tausende Menschen in den Hamburger Hafen gelockt. Die zum zehnten Mal veranstalteten Kreuzfahrtschiff-Paraden gelten als große Werbeveranstaltung der Kreuzfahrtbranche. An den drei Veranstaltungstagen werden insgesamt acht Schiffe in der Elb-Metrople festmachen. Zu den publikumsträchtigen Höhepunkten gehören die abendlichen Feuerwerke. 

Das Kreuzfahrtschiff «Vasco Da Gama» hatte die Cruise Days, die alle zwei Jahre gefeiert werden, am Freitagabend eingeleitet. An der Parade am Samstagabend sollen nach Angaben der Veranstalter fünf Schiffe teilnehmen. Am Sonntagabend werden sich laut Ankündigung dann die «MSC Preziosa» und die «Norwegian Dawn» aus der Hafenstadt verabschieden. Dem Kreuzfahrtfestival vorausgegangen war die internationale Kreuzfahrtfachmesse Seatrade Europa. 

Die Kreuzfahrt ist ein wichtiger Treiber des Tourismus in Hamburg: 2024 zählte die Stadt rund eine Million Kreuzfahrtgäste bei mehr als 180 Schiffsanläufen. Auch um die steigenden Besucherzahlen abzufertigen, hatte die Stadt am Freitag ein drittes dauerhaftes Terminal mit zwei Liegeplätzen eröffnet. 

Das boomende Geschäft mit Kreuzfahrten gefällt nicht allen: Aktivisten der Klimaschutzgruppe Extinction Rebellion färbten in der Nacht zu Donnerstag Brunnen grün, um auf ‭«Greenwashing» der Kreuzfahrtbranche aufmerksam zu machen. Von der Polizei hieß es, der Staatsschutz prüfe den Fall. Auch der Naturschutzbund Deutschland sieht die Kreuzfahrtbranche wegen der damit verbundenen Umweltbelastungen kritisch. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Lonely Planet zählt Dessau zu seinen Reisezielen für 2027. Autor Anthony Ham stellt das Bauhaus und dessen Einfluss auf die Alltagsarchitektur in den Mittelpunkt.

Die Aktien mehrerer Reiseplattformen haben nach dem Start von Metas KI-Assistent Muse nachgegeben. Analysten befassen sich mit möglichen Folgen für das Geschäft mit Reisebuchungen.

Eine aktuelle Studie der Deutschen Zentrale für Tourismus bestätigt die Bedeutung der Vereinigten Staaten als wichtigsten Überseemarkt für den deutschen Tourismus. Trotz gestiegener Kostensensibilität bleiben die Ankünfte stabil auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Ferienparkkette Center Parcs prüft die Errichtung eines großen Ferienparks im Lausitzer Seenland. Das Projekt auf Brandenburger Seite solle zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See auf rund 90 Hektar Fläche 500 bis 700 Ferienhäuser umfassen.

Tui spürt weiterhin die Folgen des Iran-Kriegs, viele Menschen buchen ihren Urlaub zudem später. Doch es gibt auch Lichtblicke. Was erwartet Europas größter Reisekonzern für die Wintersaison?