Hamburger Moia-Bilanz nach einem halben Jahr: 770 000 Fahrgäste

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Der Sammeltaxi-Fahrdienst Moia hat ein halbes Jahr nach seinem Start in Hamburg rund 770 000 Fahrgäste transportiert. Die Flotte der goldfarbenen Elektro-Kleinbusse habe sich seit dem Start von 100 auf 200 Fahrzeuge verdoppelt, teilte das Tochterunternehmen des VW-Konzerns am Dienstag in der Hansestadt mit. Rund 260 000 Kunden hätten sich mit der Moia-App registriert und könnten so die Mobilitätsdienste des Anbieters in Anspruch nehmen. Sie bewerteten Moia in den App-Portalen mit 4,8 von 5 Sternen. Die monatlichen Passagierzahlen stiegen von 92 000 im Mai auf 159 000 im September und 86 000 in der ersten Oktober-Hälfte. Rund 60 Prozent der Fahrten wurden geteilt.

Damit ist der neuartige Fahrdienst erfolgreich gestartet und will sein Geschäft in der Hansestadt weiter ausbauen. Konkurrent Clever Shuttle hatte am Vortag mitgeteilt, sich aus Hamburg auch wegen des intensiven Wettbewerbs zurückzuziehen. Schon im kommenden Jahr sollen 500 Moia-Busse auf Hamburgs Straßen fahren; das entspricht der genehmigten Höchstzahl. Dann werden nach der Mitteilung 1500 Fahrerinnen und Fahrer bei Moia arbeiten, gegenüber 600 heute. Nach früheren Mitteilungen ist es schwierig, geeignete Fahrer zu finden.

Das Geschäftsgebiet soll sich von 200 auf 300 Quadratkilometer vergrößern. In den ersten Monaten des kommenden Jahres sollen auch erste Ergebnisse von umfangreichen Forschungen vorliegen, wie sich Mobilitätsdienstleister wie Moia auf Verkehr, Umwelt und Raumstruktur einer Großstadt auswirken.


 

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