Heißer Sommer sorgt 2019 für Rekordzahl bei Campingübernachtungen

| Tourismus Tourismus

Angesichts des trockenen und heißen Sommers hat es im vergangenen Jahr so viele Menschen auf Campingplätze in Deutschland gezogen wie noch nie. Rund 35,76 Millionen Übernachtungen registrierten die Betreiber im Jahr 2019, wie der Branchenverband BVCD am Mittwoch mitteilte. Das waren 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Daten stammen vom Statistischen Bundesamt. Knapp 87 Prozent der Camper kamen demnach aus Deutschland. Ihre Zahl stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent.

Bei den ausländischen Übernachtungen verzeichneten die Statistiker hingegen sinkende Zahlen, «was maßgeblich auf den Rückgang niederländischer Gäste zurückzuführen ist». Besucher aus dem Nachbarland buchten im vergangenen Jahr rund 2,3 Millionen Übernachtungen - minus 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch kamen aus keinem anderen Land so viele Camper nach Deutschland.

Bayern war laut Verband mit rund 6,4 Millionen Übernachtungen erneut das beliebteste Ziel unter den Campinggästen, gefolgt von Niedersachsen (5,2 Mio) und Mecklenburg-Vorpommern (5 Mio).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.