Helsinki und Lyon sind die European Capitals of Smart Tourism

| Tourismus Tourismus

Die European Capitals of Smart Tourism Initiative zeichnet Städte für ihre herausragenden Leistungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Zugänglichkeit, Digitalisierung, Kulturerbe und Kreativität aus. Die Städte Helsinki und Lyon wurden aufgrund ihrer beispielhaften Angebote für Touristen als European Capitals of Smart Tourism 2019 ausgezeichnet. Tageskarte zeigt sechs neuartige Aktivitäten, die sich in beiden Städten erleben lassen.

1. Insidertipps auf der Webseite myhelsinki.fi
 

Wer kennt eine Stadt am besten? Die Einheimischen natürlich! myhelsinki.fi listet die besten Insidertipps der finnischen Hauptstadt auf. Sämtliche Inhalte der Seite stammen von den Stadtbewohnern, die den Besuchern damit eine authentische Erfahrung bieten möchten.


2. Ein Besuch der Oodi, die Bibliothek der Zukunft

Die finnische Hauptstadt Helsinki hat gerade eine beeindruckende neue Bibliothek gebaut. In der Oodi gibt es natürlich Bücher, digital und analog, aber auch Musik und Kunst. Der gesamte zweite Stock ist für kreative Zwecke gedacht. Besucher sind eingeladen in Tonstudios, Küchen, Computer- und Spieleräumen, bei Kochkursen oder mit Textil-, 3D-Printern und OverlockNähmaschinen selbst handwerklich aktiv zu werden.


3. Mit der Whim-App einfach von A nach B kommen

Mit der Whim-App können Reisende in Helsinki ein Ticket für den Bus, Zug oder die Straßenbahn kaufen und sogar ihre Fahrt mit dem Taxi oder dem Fahrrad bezahlen. Eine Neuheit ab diesem Sommer ermöglicht es neben Rollern sogar Boote mit der App auszuleihen.


4. Speisen in nachhaltigen Restaurants

Lyon hat ein Qualitätslabel eingeführt, das die Nachhaltigkeit der traditionellen Restaurants von Lyon, den Bouchons, fördert. Es garantiert, dass 80 Prozent der Gerichte mit Zutaten aus der Region zubereitet werden. So ist das Abendessen lecker und auch umweltfreundlich.


5. Guided Tour mithilfe von Augmented Reality

Die verborgenen Gassen von Lyon, die Traboules, gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. In der Vergangenheit benötigten Besucher das Wissen eines Insiders, um sich zurecht zu finden. Jetzt lassen sich mit einer App der eigene Standort bestimmen und historische Hintergründe vor Ort mit Augmented Reality erfahren.


6. Spaziergang im progressiven Viertel Confluence

Der ehemalige Industriestandort Confluence in Lyon ist das Ideal eines umweltfreundlichen und zukunftsorientierten Stadtteils. Nun ist es auch noch Schaufenster für zeitgenössische Architektur und innovative Technik. Bei einem Spaziergang zeigen die smarten Wegweiser


Über die Initiative
Die European Capitals of Smart Tourism Initiative wird von der Europäischen Kommission, auf Vorschlag des Europäischen Parlaments, umgesetzt. Sie hat zum Ziel, die durch den Tourismus hervorgerufene und innovative Entwicklung in den Städten der EU zu stärken, ihre Attraktivität zu steigern sowie das Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern. Ziel ist auch, eine Plattform für den Austausch von Best Practices zwischen den am Wettbewerb teilnehmenden Städten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu schaffen. 

In dem Wettbewerb um die European Capital of Smart Tourism sind EU-Städte gebeten, innovative Maßnahmen im Tourismus in vier Bereichen zu demonstrieren: Zugänglichkeit, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Kulturerbe und Kreativität. Die European Capitals of SmartTourism 2019, Lyon und Helsinki, konnten unter 38 Bewerbungen die Jury und das Panel aus unabhängigen Experten über ihre Vorreiterrolle überzeugen.

Alle Quellenangaben in der Bildergalerie. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach 19 Jahren neuer Betreiber für Hamburger Fernsehturm gefunden

Nach jahrelanger Suche ist ein Betreiber für den Hamburger Fernsehturm gefunden. Die Wiedereröffnung ist für 2023 geplant. Die Aussichtsplattform und Gastronomie-Flächen sind in rund 130 Metern Höhe und lockten einst Millionen Besucher.

Corona-Ermittlungen in Ischgl: Unterlagen von Behörde sichergestellt

Bei Ermittlungen zur Rolle Ischgls in der Corona-Krise hat die Staatsanwaltschaft Tirol Unterlagen und Daten sichergestellt. Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten gegen unbekannte Täter.

Verbraucherschützer und Reisewirtschaft fordern Fonds zur Absicherung

Verbände der Reise- und Tourismuswirtschaft sowie Verbraucherschützer fordern einen Kreditfonds für die Reisebranche. Aus diesem sollen Veranstalter vorübergehend Geld entnehmen können, um ihren Kunden die Gelder für pandemiebedingt stornierte Reisen rückzuerstatten.

Lufthansa: Aufsichtsrat nimmt Auflagen für Staatshilfen an

Der Aufsichtsrat der schwer angeschlagenen Lufthansa akzeptiert die von der EU-Kommission gestellten Auflagen für ein staatliches Rettungspaket. Das teilte die Fluggesellschaft nach einer Sitzung des Gremiums mit. Der Schlusspunkt unter der Rettung der Airline ist das aber nicht.

UNWTO: Einbruch um 80 Prozent im internationalen Tourismus möglich - Erholungschancen unterschiedlich

COVID-19 hat seit trifft den Tourismus mit voller Wucht. Zwischen 100 und 120 Millionen Arbeitsplätze im durch den Einbruch der Nachfrage nach internationalen Reisen weltweit gefährdet, prognostiziert die Welttourismusorganisation (UNWTO).

MV-Tourismus zieht positive Bilanz von Pfingsten / Verdruss über Obergrenze bei Hotelbelegung

Volle Promenaden, ausgebuchte Hotels und eine Kampagne für mehr Freundlichkeit der Einheimischen: Mecklenburg-Vorpommern ist zu Pfingsten in die Tourismussaison gestartet. Weil die Hotels nur 60 Prozent ihrer Betten belegen dürfen, hielt sich der Andrang auf den Zufahrtsstraßen in Grenzen.

Tschechien öffnet Grenze für deutsche Touristen ab 15. Juni

Tschechien öffnet seine Grenze ab dem 15. Juni wieder für Touristen aus Deutschland. Das beschloss das Kabinett am Montag in Prag. Der EU-Mitgliedstaat hatte Mitte März wegen der Coronavirus-Pandemie einen weitgehenden Einreisestopp verhängt.

Erfindet sich Venedig neu oder kommt der Massentourismus zurück?

Corona hat Venedig vor Augen geführt, wie fatal eine touristische Monokultur ist. Die Stadt, die einst überrannt wurde, fleht nun um Urlauber. Der Bürgermeister verspricht für die Zukunft einen «intelligenten» Tourismus. Doch wie soll der funktionieren?

Istanbul: Großer Basar nach Corona-Pause wieder geöffnet

Der berühmte Große Basar von Istanbul ist nach mehr als zwei Monaten Pause wegen der Corona-Pandemie wieder für Besucher zugänglich. Es öffneten zunächst nur 11 der insgesamt 22 Tore des Basars, sagte Gouverneur Ali Yerlikaya am Montag. Zudem gelte eine Maskenpflicht.

Entspannte Pfingsten an Nord- und Ostsee - Strände nicht überfüllt

Kaum Staus auf den Straßen, die Strände bei frischem Wetter nicht überfüllt: Pfingsten an Nord- und Ostsee verläuft im Zeichen der Corona-Pandemie weitgehend entspannt. Vor St. Peter-Ording werden bis Sonntag mehr als 300 Tagestouristen bei der Anreise abgewiesen.