Hessen und Bayern bündeln Kräfte für Spessart-Tourismus

| Tourismus Tourismus

Der hessische und der bayerische Teil des Spessarts wollen im Tourismus-Marketing künftig über die Landesgrenzen hinweg eng zusammenarbeiten, um mehr Gäste in die Urlaubsregion zu holen. Unter der neuen gemeinsamen Marke «Spessart» wollen die beiden Marketingagenturen ihre Kräfte bündeln, wie die Spessart Tourismus und Marketing GmbH (Hessen) und der Tourismusverband Spessart Mainland (Bayern) in Aschaffenburg mitteilten. 

Ziel sei es, die Region für Gäste, Partner und Einheimische klarer, einheitlicher und stärker erlebbar zu machen, betonten die Verbände. Potenzielle Gäste sollen die Urlaubsregion künftig «aus einem Guss» erleben. Die bisherigen Marken «Hessischer Spessart» und «Spessart Mainland» gehören damit der Vergangenheit an. Zusammen kommen beide Teile der Urlaubsregion den Angaben zufolge auf ein Netz von Wanderwegen und Mountainbike-Strecken von jeweils rund 1.000 Kilometer Länge. 

«Spessart macht vor Landesgrenzen nicht halt» 

«Der Spessart verbindet uns regional und macht vor Landesgrenzen nicht halt», sagte der Landrat des Kreises Aschaffenburg, Alexander Legler (CSU), bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags. Beteiligt sind auf bayerischer Seite Stadt und Kreis Aschaffenburg sowie die Landkreise Main-Spessart und Miltenberg. In Hessen sind der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau die Partner. Der Spessart-Tourismus erwirtschaftet nach Angaben der Industrie- und Handelskammer Hanau jährlich länderübergreifend einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro und bietet Arbeitsplätze für rund 20.000 Beschäftigte. 

Neues Layout 

Mit der Einführung der Marke startet auch ein neues, einheitliches Layout. Social-Media-Kanäle wie Instagram und Facebook präsentierten sich bereits im neuen Layout, teilten die Verbände mit. In der zweiten Jahreshälfte soll dann auch die gemeinsame Website online geschaltet werden.

Nicht weit vom Spessart entfernt, in der Rhön, läuft die touristische Zusammenarbeit über die hessisch-bayerische Ländergrenze hinweg bereits seit Jahren - sie schließt als drittes Bundesland sogar Thüringen mit ein. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung des Deutschen Tourismusverbandes und des Deutschen Instituts für Tourismusforschung zeigt eine hohe Reisebereitschaft für den Sommer. Trotz gestiegener Kraftstoff- und Kerosinpreise planen 62 Prozent der Deutschen eine Urlaubsreise.

Rund zwei Stunden ging nichts mehr bei der Deutschen Bahn. Welchen Grund der Konzern nannte, was Reisende erlebten und wie lange es wohl noch Verspätungen und Ausfälle geben wird.

Der große Freizeitpark-Check für das Jahr 2026 kürt den südbadischen Europa-Park zum besten Freizeitpark in Deutschland. Neben den Branchenriesen überzeugen im aktuellen Ranking vor allem regionale Familienparks und spezialisierte Anlagen.

Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen - und Verspätungen: Ist die Klimaanlage an Bord defekt, kann es in Flugzeugen schnell unangenehm werden. Was steht Passagieren zu, wenn sich die Kabine unerträglich aufheizt?

Braunwald beendet den klassischen Skibetrieb ab der Wintersaison 2026/27. Die Sportbahnen begründen den Schritt mit anhaltenden Verlusten und veränderten klimatischen Bedingungen, während ein gemeinsamer Zukunftsprozess die weitere touristische Entwicklung der Destination vorbereiten soll.

PiNCAMP meldet Veränderungen im Buchungsverhalten von Campern in Europa. Nach Daten der Plattform wachsen Buchungen im Frühjahr und Herbst stärker als in den klassischen Sommerferien, während nordeuropäische Reiseziele zulegen.

Pierre & Vacances-Center Parcs hat ein vollständig finanziertes Übernahmeangebot von Mubadala Capital erhalten. Die geplante Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung wesentlicher Aktionäre und weiterer Genehmigungen.

Mehr als eine Milliarde Euro liegen im Reisesicherungsfonds – Tui kritisiert eine fehlende Anlagestrategie und fordert spürbare Entlastung für die Branche, und damit für die Urlauber.

Der Sommer-Reisereport 2026 von Opodo zeigt eine anhaltend starke Nachfrage der deutschen Urlauber nach südeuropäischen Zielen, angeführt von Spanien. Gleichzeitig gewinnen Ziele wie Lanzarote und Podgorica stark an Beliebtheit.

Die Staatsanwaltschaft München hat das Ermittlungsverfahren zur Insolvenz der FTI Group eingestellt, da sich der Verdacht auf Insolvenzverschleppung oder Betrug nicht erhärtet hat.