Hilfe auf Reisen: Google Maps bekommt Übersetzungsfunktion

| Tourismus Tourismus

Google Maps will seinen Nutzern im Ausland die Verständigung erleichtern und ergänzt die Karten-App in den kommenden Wochen um eine Übersetzungsfunktion. Das kündigte der Internetkonzern in einem Blogeintrag an. Nutzer sollen demnach auf ein Lautsprecher-Symbol neben einer Adresse oder einem Ortsnamen drücken können. Dann spricht die App diesen laut aus. Zum Beispiel, wenn sie in Japan unterwegs sind und Einheimische nach dem Weg zu einer Sehenswürdigkeit fragen wollen, aber nicht wissen, wie diese in der Landessprache bezeichnet wird.

Nach Angaben von Google erkenne die Sprachausgabe automatisch, in welcher Sprache man sein Smartphone verwendet, zum Beispiel Deutsch. So bemerkt die Software, ob sie beim Übersetzen unterstützen muss - und zeigt das Lautsprecher-Symbol an. Die Basis für die neue Funktion sei der bestehende Service Google Übersetzer. Dieser werde mit Google Maps verknüpft. Im Laufe des Dezembers soll die neue Übersetzungsfunktion in der Google-Maps-App für Android- und iOS-Geräte verfügbar sein. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.

Airbnb und die Tripadvisor Group kooperieren bei Touren, Aktivitäten und Attraktionen. Noch 2026 soll eine Auswahl aus dem Bestand von mehr als 425.000 Erlebnissen der Tripadvisor Group über Airbnb buchbar werden.

Wer verreist, lässt mehr zurück als den Arbeitsalltag. Das zeigt eine repräsentative Befragung von HolidayCheck. 86 Prozent der Befragten fassen während einer Reise konkrete Vorsätze für die Zeit danach. Besonders häufig geht es dabei um Erholung und Selbstfürsorge.

Der deutsche Incoming-Tourismus kann in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 trotz schwieriger Marktbedingungen Zugewinne erzielen. In der zweiten Jahreshälfte ist nach Einschätzung der Deutschen Zentrale für Tourismus weiteres Wachstum möglich.

Stark riechendes Essen, Videos ohne Kopfhörer und Selfie-Aktionen am Fenster: Für viele Flugreisende bedeuten nicht erst mögliche Flugverspätungen Stress, sondern auch das Verhalten der Mitreisenden an Bord, so eine neue Umfrage im Auftrag von Booking.com.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Juni 2,9 Prozent weniger Übernachtungen verbucht als ein Jahr zuvor. Im gesamten ersten Halbjahr 2026 wurde mit 223,8 Millionen Übernachtungen dennoch ein neuer Höchststand für diesen Zeitraum erreicht.

Die Bahn registrierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 989 Übergriffe auf Mitarbeiter und reagiert mit der Einführung von Tonaufzeichnungen bei Bodycams sowie verstärkten Schutzmaßnahmen.

Die Heinz Sielmann Stiftung und der Deutsche Wanderverband haben die Wahl zum Naturwunder des Jahres 2026 gestartet. Bis Ende September stehen neun Naturschauplätze aus sieben Bundesländern zur Online-Abstimmung.