Hitzewelle beschert Strandkorbvermietern gute Geschäfte

| Tourismus Tourismus

Schleswig-Holsteins Strandkorbvermieter gehören zu den Nutznießern der aktuellen Hitzewelle. In diesen Tagen sei die Nachfrage riesig, sagte der Vorsitzende des Landesverbandes der Strandkorbvermieter Schleswig-Holstein, Hans-Jörg Borgwardt, am Freitag. Doch insgesamt sei die Sommersaison für die Branche bislang eher schlecht gelaufen, berichtete er.

«Vor allem im Mai war das Wetter schlecht, so dass wir Stress wegen der Leerstände hatten», sagte der Verbandsvorsitzende. Der Landesverband vertritt die Interessen von Strandkorbvermietern an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins.

«Unsere Branche ist stark vom Wetter abhängig», sagte Borgwardt. «An etwa 30 Tagen im Jahr könnten die Vermieter mehr Körbe anbieten, als wir haben. Für den Rest der Saison ist das Angebot eher zu groß», sagte er. 

Wer bei der aktuellen Wetterlage kurzfristig einen Korb mieten möchte, muss früh aufstehen. «Immer mehr Körbe werden online und im voraus gebucht. Die wenigen Körbe, die am Morgen noch verfügbar sind, sind kurz nach 8.00 Uhr bereits vergriffen», sagte Borgwardt. Gäste, die später kommen und leer ausgehen, seien zwar enttäuscht. «Aber aggressiv ist noch keiner geworden», sagte er.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe und Aldiana setzen ihre Zusammenarbeit im Jahr 2026 fort. Im September findet die traditionelle Ehrung der erfolgreichsten deutschen Olympia- und Paralympics-Teilnehmer im ägyptischen Aldiana Club Naga Bay statt.

Mit mehreren Neuheiten startet der Europa-Park in Rust in die neue Saison. Ein neuer Themenbereich sowie neue gastronomische Angebote winken Besucherinnen und Besuchern zum offiziellen Saisonstart am 28. März.

Sie zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen am Bodensee: Ab Samstag soll die Marienschlucht wieder begehbar sein. Was Familien, Wanderer und Naturliebhaber dort erwartet.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH entwickelt ein dezentrales Hotelkonzept, das bestehende Dorfstrukturen nutzt und Leerstände reduzieren soll. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt verzichtet auf Neubauten und integriert lokale Betriebe in die touristische Wertschöpfung.

Die Schweiz plant eine zusätzliche Gebühr für Autofahrer, die das Land nur durchqueren. Das Parlament hat einer entsprechenden Transitabgabe für ausländische Reisende zugestimmt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung der Transitgebühr steht derzeit noch nicht fest.

Der Nahost-Krieg bringt Bewegung in den Reisemarkt: Urlauber meiden einzelne Regionen, wählen andere Ziele und müssen sich womöglich auf steigende Preise einstellen.

Eine aktuelle Analyse des Reiseportals Opodo belegt für das Frühjahr 2026 eine starke Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Südeuropa. Während Spanien das Hauptziel deutscher Urlauber bleibt, stellen Spanier gleichzeitig die größte Gruppe internationaler Gäste in deutschen Metropolen dar.

Eine aktuelle Auswertung von 1,7 Millionen Online-Rezensionen kürt das Frankenlagune Wellness-Center zur beliebtesten Therme Deutschlands. Während bayerische und norddeutsche Saunen die Spitzenplätze belegen, bilden Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen das Schlusslicht des Rankings.

Eine aktuelle Umfrage von Holidu unter 2.500 europäischen Gastgebern weist Deutschland als Spitzenreiter bei der Gästetreue aus. Knapp 70 Prozent der heimischen Vermieter setzen auf Stammkunden und priorisieren dabei den persönlichen Kontakt gegenüber Preisrabatten.

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.