Home of Luxury: ITB setzt auf Luxustourismus

| Tourismus Tourismus

Laut einer aktuellen Studie von Statista machen Luxusreisen heute 14 Prozent des weltweiten Tourismus-Umsatzes aus. In diesem Jahr beläuft sich dieser auf rund 750 Milliarden Euro. Mit dem neuen „Home of Luxury by ITB“ im Marshall-Haus der Messe Berlin, bietet die Reisemesse in Zusammenarbeit mit loop und Luxury Hotel & Spa Management dem stark wachsenden Reisesegment vom 4. bis 6. März 2020 erstmals eine Plattform.

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist das "neue Zuhause für den Luxustourismus" mehr als nur ein Ausstellungsbereich für das Luxussegment. Wie in einem privaten Haus sind die verschiedenen Themen in Wohnbereiche unterteilt und machen "New Luxury" unter dem Motto "Back to Nature" erlebbar. In The Garden, The Terrace, The Libary und The Lounge kommen Anbieter und Einkäufer von Luxusprodukten zusammen. Der ITB-Freitag ist ein offener Networking-Tag, der Aussteller und Fachbesucher zu Gesprächen einlädt und die Gelegenheit bietet, auch außerhalb des Marshall-Hauses auf der gesamten ITB Berlin Kontakte zu knüpfen.

Neues Handbuch beleuchtet den Luxusmarkt

Das Phänomen des Luxustourismus betrachtet das neue Handbuch "Grundlagen und neue Perspektiven des Luxustourismus - Kundenverhalten - Paradigmenwechsel - Markttrends - Best-Practice-Beispiele" aus vielen Perspektiven. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Trends, die den Luxusmarkt in Zukunft prägen werden, aber auch auf konkreten Maßnahmenempfehlungen für Luxusanbieter. Als Autoren konnten die Herausgeber Prof. Roland Conrady, Leiter ITB Berlin Kongress, David Ruetz, Head of ITB Berlin sowie Marc Aeberhard, Luxury Hotel & Spa Management Ltd. aus dem Umfeld des ITB Berlin Kongresses gewonnen werden.

Zahlreiche Experten behandeln unter anderem Themen wie die Entwicklung der Makroumwelt des Tourismusmarktes, das Marketingmanagement von Luxusanbietern sowie die Luxusrelevanz ausgewählter Megatrends im Tourismus. "Leading Edge"-Beispiele und Case Studies aus dem Bereich des Tourismusmarktes runden dieses Werk ab und machen es zu einer Orientierungshilfe für Praktiker und Führungskräfte, Mitarbeiter von Reiseveranstaltern, Studierende und Auszubildende in der Tourismusbranche, denen es als Grundlage für Tourismusentwicklungen und Strategiekonzepte dienen soll. Das Luxushandbuch ist bei Springer Fachmedien Wiesbaden auf Deutsch erhältlich, die englische Ausgabe wird zur ITB Berlin 2020 erscheinen.

ITB Berlin Kongress gibt Einblicke in die Zukunftstrends im Luxusmarkt

Die stark steigende Relevanz des Luxus-Reisesegments ist auch ein wichtiger Schwerpunkt auf dem ITB Berlin Kongress 2020. Am ITB Marketing & Distribution Day, Donnerstag, 5. März 2020, finden ab 15 Uhr drei aufeinanderfolgende Sessions statt - inklusive der ITB/Travelzoo Studie zum Thema Luxus und Nachhaltigkeit, dem ITB Hospitality Executive Panel das sich mit der Frage beschäftigt ob Luxus und Nachhaltigkeit Widersprüche sind oder eher eine zwingende Voraussetzung in der Luxushotellerie von morgen. Um den Wandel des Luxusverständnisses der Top-End Kunden und was das bedeutet für touristische Destinationen, Hotellerie und Reisevertrieb geht es in der dritten Session.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fernreiseziele für den Sommer

«Ist da nicht Regenzeit?»: Viele Urlauber meiden im Sommer Länder in tropischen Breitengraden. Doch es gibt jede Menge Reiseziele in der Ferne, für die man nicht auf den Winter warten muss, so die Zeitschrift «Reise und Preise».

Wien froh über Touristen aus China - Höchste Ausgaben in Geschäften

Die steigende Zahl gerade auch chinesischer Touristen beschert Wien hohe Einnahmen. Ein Reisender aus China gebe pro Einkauf in der Stadt den Spitzenwert von durchschnittlich rund 950 Euro aus, teilte das Tourismusbüro mit.

Tui und Sunexpress sehen sich für längeres 737-Max-Verbot gewappnet

Tui und der Ferienflieger Sunexpress sehen ihre Urlaubsflüge im Sommer trotz des anhaltenden Flugverbots für Boeings 737 Max nicht gefährdet. Boeing hatte zuvor mitgeteilt, dass das Management erst etwa Mitte des Jahres mit einer Freigabe durch die zuständigen Behörden rechnet.

DTV begrüßt Start der Dialogphase für die Nationale Tourismusstrategie

Gestern startete in Gelsenkirchen die zweite Phase der Erarbeitung der Nationalen Tourismusstrategie für Deutschland. Rund 80 Teilnehmer aus der Tourismusbranche beteiligten sich an diesem ersten Zukunftsdialog. Wichtig sei jetzt, schnell zu greifbaren Ergebnissen zu kommen, so der DTV.

China: Angst vor Lungenkrankheit erlaubt Pauschalurlaubern kein Gratis-Storno

China-Reisende können ihren Pauschalurlaub nicht allein aus Angst vor der neuen Lungenkrankheit kostenlos absagen. Ein Rücktritt vom Reisevertrag rein aus Furcht sei derzeit nicht ohne Stornogebühren möglich, erklärt die Reiserechtsexpertin Sabine Fischer-Volk von der Kanzlei Karimi in Berlin.

Australische Verbraucherschützer: Trivago führt Kunden in die Irre

Verbraucherschützer in Australien haben dem Hotelvergleichsportals Trivago vorgeworfen, seine Kunden zu täuschen. Sie verlangen dafür eine Strafe in Millionen-Dollar-Höhe, nachdem ein Gericht zu ihren Gunsten entschieden hatte.

Sportreisen werden immer ausgefallener

Golfen auf der Klippe, Laufurlaub mit einer Marathonlegende oder die "Tour de Suisse" für alle - Sporturlaub liegt im Trend. Für welche Trends sich Touristiker fit machen sollten, wurde beim "Sport.Tourismus.Forum" in St. Gallen diskutiert.

Shakespeares berühmtestes Liebespaar: Julias Haus in Verona auf Airbnb buchbar

Rechtzeitig zum Valentinstag verkündet Airbnb die Möglichkeit, eine Übernachtung im historischen Haus von Shakespeares Julia in Verona, Italien, zu buchen. Zum ersten Mal überhaupt wird Julias Haus somit am Valentinstag ein modernes Romeo-und-Julia-Paar willkommen heißen.

Wie chinesische Investoren sich in Europas Tourismus einkaufen

Unternehmen aus dem Reich der Mitte kaufen europäische Hotelgesellschaften, Fluglinien, Reiseportale und Veranstalter. Warum die Chinesen trotz Wirtschaftsflaute weltweit in den Tourismus investieren, erläutert das Handelsblatt.

Weniger Flüge im deutschen Luftraum - Delle statt Flugscham

Nach fünf Jahren ununterbrochenen Wachstums sind 2019 weniger Verkehrsflugzeuge über Deutschland geflogen. Die Branchenverbände sehen dafür aber andere Gründe als eine aufkeimende Flugscham.