Hometogo: Airbnb-Konkurrent aus Deutschland soll an Börse

| Tourismus Tourismus

Der Investor Klaus Hommels hat für sein börsennotiertes Finanzvehikel (Spac) ein Übernahmeziel gefunden. Der Börsenmantel Lakestar wolle den deutschen Marktplatz für Ferienunterkünfte Hometogo aus Berlin übernehmen und so an die Börse bringen. Beide Firmen hätten eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, hieß es am Freitag in einer Mitteilung. Eine endgültig verbindliche Vereinbarung sei jedoch nicht garantiert. Unklar war zunächst auch die Transaktionssumme.

Der Airbnb-Konkurrent Hometogo listet den Angaben zufolge Zehntausende Anbieter und betreibt 23 länderspezifische Webseiten und Apps. Das Unternehmen wurde 2014 gegründet und beschäftigt mehr als 250 Mitarbeiter. In den ersten Minuten nach der Ankündigung zog der Kurs der Lakestar-Aktien um bis zu acht Prozent an.

Bei Spacs handelt es sich um Finanzvehikel, mit denen Investoren Geld über einen Börsengang sammeln, um später ein Unternehmen zu übernehmen. Dabei haben die Unternehmen zunächst kein konkretes Ziel im Auge, sondern locken mit dem Versprechen, ein gutes zu finden. Spac-Investoren stellen dem Management des Vehikels also eine Art Blankoscheck aus.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.