Hotels und Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern hoffen auf kurzentschlossene Gäste

| Tourismus Tourismus

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Mecklenburg-Vorpommern hofft wegen des guten Wetters noch auf kurzfristige Buchungen für die Osterferien. Aktuell gehe man von einer Auslastung der Betriebe im Land zwischen 45 und 65 Prozent aus, sagte der Dehoga-Präsident Lars Schwarz am Mittwoch in Schwerin. Die Buchungslage sei natürlich nicht überall gleich, besonders beliebte Quartiere seien in der Regel ausgebucht.

Nach Angaben des Gastronomen nach können auch nicht alle Hotels und Gaststätten ihre volle Kapazität für den wichtigen Saisonstart bereitstellen. Vor allem das Personal fehle an der einen oder anderen Stelle. Schwarz betonte jedoch, wie wichtig Ostern und auch die gesamte Saison besonders in der Gastronomie und im Speziellen für Betriebe im Inland sei. Nach zwei Jahren Pandemie gehe es ums Überleben.

In diesem Zusammenhang ist es aus Sicht des Dehoga-Landespräsidenten wichtig, dass die Corona-Regeln nun deutlich gäste- und urlauberfreundlicher seien. Ab Montag fällt in Mecklenburg-Vorpommern die 3G-Regel für die Gastronomie. Schwarz betonte jedoch, dass das Land weiterhin das Image habe, die strengsten Corona-Regeln in Deutschland umzusetzen und daher auch Buchungen verloren gingen. Je eher sich das ändere, desto besser.

Der Landtag in Schwerin hatte nach Inkrafttreten der Novelle des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, das gesamte Land zum Hotspot zu erklären und damit viele Corona-Regeln weiterhin umzusetzen. Unter den anderen Ländern hatte dies nur noch Hamburg ähnlich gehandhabt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Lonely Planet zählt Dessau zu seinen Reisezielen für 2027. Autor Anthony Ham stellt das Bauhaus und dessen Einfluss auf die Alltagsarchitektur in den Mittelpunkt.

Die Aktien mehrerer Reiseplattformen haben nach dem Start von Metas KI-Assistent Muse nachgegeben. Analysten befassen sich mit möglichen Folgen für das Geschäft mit Reisebuchungen.

Eine aktuelle Studie der Deutschen Zentrale für Tourismus bestätigt die Bedeutung der Vereinigten Staaten als wichtigsten Überseemarkt für den deutschen Tourismus. Trotz gestiegener Kostensensibilität bleiben die Ankünfte stabil auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Ferienparkkette Center Parcs prüft die Errichtung eines großen Ferienparks im Lausitzer Seenland. Das Projekt auf Brandenburger Seite solle zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See auf rund 90 Hektar Fläche 500 bis 700 Ferienhäuser umfassen.