Jobgarantie für Tui-Beschäftigte bis Ende 2023

| Tourismus Tourismus

Die Beschäftigten von Tui in Deutschland bekommen eine grundsätzliche Jobgarantie bis mindestens zum Ende des kommenden Jahres. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen wurde mit dem Management ein «weitestgehender Kündigungsschutz» vereinbart, «sofern Abbaumaßnahmen nicht bereits feststehen».

Der größte Reiseanbieter fährt einen personellen Sparkurs. Wegen des in der Corona-Krise eingebrochenen Geschäfts gab es Milliarden an Staatshilfen, zudem werden Angebote und Prozesse noch stärker digitalisiert. Daneben investiert der Konzern - aber Kürzungen etwa in der Verwaltung, den Reisebüros und der eigenen Airline Tuifly waren auch umstritten.

Nun steht laut Angaben vom Mittwoch ein «Zukunftssicherungsvertrag 2.0». Dabei würden für deutsche Gesellschaften im Mehrheitsbesitz der Tui «neue betriebsbedingte Kündigungen, die über bereits avisierte Maßnahmen hinausgehen, für die nächsten rund zwei Jahre ausgeschlossen». Außerdem sollen in der Bundesrepublik angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab 57 Jahren, die für einen solchen Schritt infrage kommen, Altersteilzeit-Angebote erhalten.

In einem Brief an die Belegschaft hieß es einschränkend: «Lässt sich während der Laufzeit der Beschäftigungssicherung ein Personalabbau nicht vermeiden, so wird dieser so sozialverträglich wie möglich gestaltet.» Dazu sei ein «gemeinsamer Standard für Freiwilligenprogramme» vereinbart worden. Gleichzeitig solle die Qualifizierung im Unternehmen vorankommen, Tui investiere drei Millionen Euro in weitere Lern- und Fortbildungsprogramme. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Tui spürt weiterhin die Folgen des Iran-Kriegs, viele Menschen buchen ihren Urlaub zudem später. Doch es gibt auch Lichtblicke. Was erwartet Europas größter Reisekonzern für die Wintersaison?

Wandern ist nicht nur eine beliebte Freizeitaktivität in der Natur. Es bringt auch Geld in ländliche Regionen. Touristiker ersinnen daher neue Angebote rund ums Wandern - auch in extremen Varianten.

Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag von Evaneos beleuchtet das Reiseverhalten der Deutschen in den kommenden Jahren und zeigt auf, welche Aktivitäten und Kriterien die Urlaubsplanung prägen.

Fast 44 Prozent für die als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD bei der Landtagswahl. Schreckt das Touristen ab? Diese Stimmen kommen aus dem Harz.

Eine neue Auswertung von Fit Reisen zeigt, welche deutschen Berge auf Instagram am häufigsten geteilt werden und wo Wanderer noch Ruhe finden.

Dertour hat das Reiseverhalten für den Sommer 2026 analysiert und verzeichnet einen gestiegenen Last-Minute-Anteil sowie stabile Präferenzen bei Luxus- und All-inclusive-Reisen.

Wald, Wartburg, Weimar - das verbinden viele Touristen mit Thüringen. Doch der Tourismus im Freistaat hat sich in den vergangenen zehn Jahren nur verhalten entwickelt. Wie sich das ändern soll.

Alltours verzeichnet seit fünf Jahren ein jährliches Wachstum der bis September eingegangenen Fernreisebuchungen. Als Reaktion erweitert der Veranstalter sein Programm für die Wintersaison mit neuen Hotels, Flugverbindungen und ausgebauten Rundreisen.

Eine aktuelle Auswertung zeigt die häufigsten Reisebeschwerden österreichischer Urlauber im Sommer 2026, wobei vor allem die Themen Flugreisen, Unterkünfte und Mietwagen mit Frust verbunden waren.

Wieder einmal darf sich der Europa-Park über die Auszeichnung zum «besten Freizeitpark der Welt» freuen. Dabei setzt er sich erneut gegen namhafte Konkurrenz durch.