Kanaren-Urlaub weiter möglich - Corona-Testpflicht kommt

| Tourismus Tourismus

Pauschalurlaub auf den Kanarischen Inseln ist trotz der Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland weiter möglich - ab Mitte November aber nur noch unter Vorlage eines negativen Corona-Tests.

Auf den Kanaren müssten ab 14. November alle Besucher, die mindestens sechs Jahre alt sind und sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb aufhalten möchten, an der Rezeption ein negatives Testergebnis vorlegen, heißt es in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes für Spanien. Das gilt für Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen und Ferienhäusern.

Der Test darf demnach nicht älter als 72 Stunden sein, das Ergebnis ist in Papierform oder auf dem Smartphone vorzuzeigen. Es würden sowohl PCR- als auch Antigen-Schnelltests akzeptiert. Der Test sollte nach Möglichkeit in Deutschland gemacht worden sein, er könne aber auch im Anschluss an die Einreise in autorisierten Teststationen auf den Kanaren auf eigene Kosten durchgeführt werden.

Deutsche Reiseveranstalter bekräftigten, dass sie auch weiterhin Pauschalreisen auf die Kanaren anbieten. Trotz des Teil-Lockdowns hierzulande seien Reisen weiter möglich, erklärte zum Beispiel Alltours. Auch Tui und DER Touristik bieten weiter Kanaren-Urlaub an.

Für die Kanarischen Inseln besteht derzeit wegen der niedrigen Sieben-Tagen-Inzidenz keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Grundsätzlich ist eine solche Warnung auch kein Reiseverbot. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.