Kanzlerin auf Nachbarsitz und im Steakhouse

| Tourismus Tourismus

Nachdem die Regierungsmaschine wegen eines technischen Defekts ausgefallen war, musste Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Linienflieger nach Argentinien. Da sich der Rückflug verspätete, bummelte die Kanzlerin noch durch Buenos Aires, besuchte ein Steakhouse und besichtigte eine Kirche. Auf dem Nachbarplatz der Kanzlerin beim Hinflug saß Agustín Agüero, der anschließend von seinen Erfahrungen berichtete. Medienberichten zufolge habe Merkel keine Sonderwünsche gehabt, sondern lediglich ein Buch gelesen, ein bisschen geschlafen und einen Joghurt gegessen. 

Ins Gespräch gekommen ist Agüero mit der Kanzlerin allerdings nicht. Er habe sich nicht getraut, sie anzusprechen, wird er zitiert. Stattdessen habe sie aber immer mal wieder „rübergelächelt“. Mit zwölf Stunden Verspätung schaffte es Angela Merkel dann zumindest noch zum Galaabend. Und ein Foto von Agüero und seiner außergewöhnlichen Sitznachbarin hat es dann auch noch ins Internet geschafft:

Den Rückflug trat Merkel dann wieder mit einer Maschine der Flugbereitschaft der Bundeswehr an, die ihr nach Buenos Aires nachgeschickt wurde. Da die Besatzung aber Ruhezeiten einhalten musste, hatte die Kanzlerin noch ein wenig Zeit und bummelte erst durch die Metropole, ging dann auch noch in ein Steakhouse und besichtigte eine Kirche.

Als die Kanzlerin das Lokal verließ, stieß sie auf eine jubelnde Menge. Unzählige Menschen warteten mit Handys vor dem Restaurant, machten Bilder und Videos. Sie riefen ihren Namen, die Kanzlerin entgegnete mit einem Lächeln. Ein Delegationsmitglied beschrieb die Szenen später als “irre”.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die dänische Hauptstadt will nachhaltigen Tourismus fördern. Dafür wurde das Programm CopenPay entwickelt, das es nach zwei Sommerdurchläufen künftig ganzjährig gibt. Wie kann man profitieren?

Kaum öffnet Terminal 3 am Frankfurter Flughafen, schließt Terminal 2. Der Bereich wird grundlegend erneuert und bleibt für einige Jahre außer Betrieb. Für Passagiere soll sich dann viel ändern.

Der Merian Verlag hat in München erstmals seine neuen Branchenpreise an sieben ausgewählte Destinationen, Hotels und Akteure der internationalen Tourismuswirtschaft verliehen. Unter den Preisträgern befinden sich unter anderem die Stadt Göteborg, das Brenners Park-Hotel und die MSC Group.

Eine Umfrage zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Generationen bei der Bewertung der Flugetikette. Während jüngere Passagiere bei Körperhygiene und Smartphone-Nutzung an Bord weitaus toleranter sind, weisen ältere Reisende eine wesentlich geringere Akzeptanz für dieses Verhalten auf.

Eine Auswertung der Gästebefragung T-MONA zeigt, wer im Sommer nach Österreich reist, wie hoch die Ausgaben ausfallen und welche Faktoren bei der Wahl von Reiseziel und Unterkunft eine Rolle spielen.

Schöne Marineschiffe, tolle Flugzeuge, imposanter Zug? Schnell ein Foto gemacht - und dann klicken die Handschellen? Warum Touristen Verbotsschilder im Urlaub unbedingt erst nehmen sollten.

Neue Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen deutliche Unterschiede bei den Kosten für Restaurant- und Hoteldienstleistungen in Europa. Besonders in mehreren südeuropäischen Ländern liegt das Preisniveau deutlich unter dem deutschen Vergleichswert.

Brandgeruch im Tower, Nachtflugverbot ausgesetzt: Am Flughafen München brauchen Reisende zum Ende der Pfingstferien Geduld.

Die Kreuzfahrt ist ein Massengeschäft geworden, auch dank der Rostocker Reederei Aida Cruises. Die Passagierzahlen steigen und steigen. Gleichzeitig setzen neue Auflagen die Branche unter Druck.

UN Tourism registrierte im ersten Quartal 2026 weltweit 307 Millionen internationale Touristenankünfte. Gleichzeitig erwartet die Organisation aufgrund des Nahostkonflikts und steigender Reisekosten eine Abschwächung des Wachstums im weiteren Jahresverlauf.