Karl-May-Museum soll für 10 Millionen Euro umgebaut werden

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Das Karl-May-Museum in Radebeul soll in den nächsten Jahren umgestaltet und um einen modernen Neubau erweitert werden. Dafür sind nach Angaben des sächsischen Wirtschaftsministeriums vom Mittwoch rund zehn Millionen Euro eingeplant. Die Mittel stammen von Bund, Land und Kommune. Dafür soll ab 2022 zu den historischen Museumsgebäuden «Villa Shatterhand» und «Villa Bärenfett» ein Neubau an der Meißner Straße hinzukommen, der Platz für Sonderschauen und zeitgemäße Angebote bietet.

«Das Werk von Karl May steht für Abenteuer, Neugier und Freundschaft, aber auch für Toleranz, ‎Völkerverständigung und Frieden. Das Karl-May-Museum zieht mit seinen Angeboten genauso ‎Familien mit Kindern aus der Umgebung wie Besucher aus der ganzen Welt an», so der für Tourismus zuständige Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD).

Der Abenteuerschriftsteller Karl May (1842-1912) hatte von 1888 bis zu seinem Tod in der Kleinstadt bei Dresden gelebt. Die von ihm 1895 erworbene Villa «Shatterhand» und die 1926 hinzugebaute Villa «Bärenfett» gehören zum Museum. Es war 1928 von seiner Witwe Klara mit der bis heute erhalten gebliebenen Sammlung des Indianerfreundes Patty Frank eröffnet worden. (dpa)


 

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