Keine Hotel-Quarantäne mehr für Reisende in England

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Angesichts der schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante im eigenen Land hat sich England vorerst von der verpflichtenden Hotel-Quarantäne verabschiedet, die bislang für einige Einreisende galt.

Ab Mittwoch (4.00 Uhr Ortszeit) würden alle elf noch verbleibenden Länder - also Südafrika und weitere afrikanische Staaten - von der sogenannten roten Liste entfernt, sagte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid am Dienstag im Londoner Unterhaus. Da sich Omikron bereits schnell im Land verbreite, sei die Maßnahme nicht mehr geeignet, um die Ausbreitung bedeutsam zu verhindern. Die anderen britischen Landesteile haben ihre eigenen Einreiseregeln.

Bislang durften aus Ländern auf der roten Liste nur Briten und Menschen mit Aufenthaltsrecht in Großbritannien einreisen. Sie mussten sich auf eigene Kosten (mehr als 2000 Pfund) für zehn Tage in einem von der Regierung gemieteten Hotel in Quarantäne begeben. Viele berichteten von schlechtem Essen oder unangenehmen Erfahrungen mit dem Sicherheitspersonal.

An der Pflicht für Einreisende aus allen Ländern, sich vor und nach der Einreise zu testen, hält die britische Regierung jedoch bislang fest. Nach der Einreise ist ein PCR-Test notwendig, der bei einem zertifizierten Anbieter auf eigene Kosten gebucht werden muss. Bei der Pflicht zur Vorlage eines negativen Testergebnisses vor Antritt der Reise reicht auch ein Antigen-Test aus.

Die Regierung behält sich außerdem vor, bei einer veränderten Lage wieder Länder auf die rote Liste zu setzen. (dpa)


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