Kreuzfahrt Royal Caribbean plant klimaneutrale Privatinsel im Südpazifik

| Tourismus Tourismus

Kreuzfahrtschiffe stoßen nicht überall auf Gegenliebe, wo sie vor Anker gehen. Royal Caribbean, die größte Gesellschaft der Welt, schafft sich jetzt im Südpazifik erneut eine eigene Insel für Passagiere, die auch noch klimaneutral betrieben werden soll.

Der südpazifische Inselstaat Vanuatu wird die nächste Destination der neuen Privatinsel der internationalen Kreuzfahrtlinie Royal Caribbean innerhalb der globalen „Perfect Day Island Collection“ und heißt „Perfect Day at Lelepa“, Vanuatu. Vanuatus Premierminister Charlot Salwai sowie Michael Bayley, Präsident und CEO von Royal Caribbean International, gaben das Projekt offiziell bekannt. 

Das ausschließlich für Passagiere von Royal Caribbean vorbehaltene Reiseziel wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Vanuatu umgesetzt. Es sollen die Natur und die vielfältige Kultur der Inselnation gezeigt, sowie Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten geschaffen werden, so Salwai und Bayley. 

Darüber hinaus bietet Lelepa ein nachhaltiges Konzept, das die Ökosysteme der Insel schützen und somit die erste klimaneutrale Privatdestination der Welt sein will. Das auf Nachhaltigkeit spezialisierte Architekturbüro Cox Architecture mit Sitz in Australien leitet das Projekt. „Wir glauben, dass unsere Destinationsziele nachhaltiger gestaltet werden sollten. Diese Idee geht über den bloßen Schutz der ökologischen Merkmale von Lelepa hinaus und beinhaltet auch die Achtung vor der Bevölkerung und den Traditionen.

„‚Perfect Day at Lelepa‘ wird im Vergleich zu ‚Perfect Day at CocoCay‘ ein konzeptionell neues Erscheinungsbild haben, da unsere internationalen Gäste unterschiedliche Ansprüche an ihren Aufenthalt unserer Privatinseln haben“, so Bayley. Vanuatu Premierminister Salwai fügt hinzu: „Vanuatu ist ein wahres Paradies für unser Volk und die Besucher, die wir jedes Jahr begrüßen dürfen. Der heutige Tag ist ein wichtiger Schritt in unserer Beziehung mit Royal Caribbean sowie eine positive Entwicklung für ein nachhaltiges Wachstum, welches zukünftigen Generationen zugutekommt.“ 

Lelepa ist eine kleine, bewohnte Insel, die im südlichen Teil Vanuatus vor der größeren Insel Efate liegt. Die Republik Vanuatu liegt im südlichen Pazifik, zählt zu Melanesien, besteht aus 83 Inseln und Inselgruppen und hat laut Wikipedia rund 267.000 Einwohner. 


 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.