Landkreis Harz will Brockenkuppe zurückkaufen

| Tourismus Tourismus

Der Landkreis Harz plant, das Brockenplateau von einem Bankenkonsortium zurückzukaufen und touristisch weiterzuentwickeln. Die voraussichtlichen Kosten nur für die weiteren Investitionen und Umbauten belaufen sich laut einer Vorlage des Landkreises auf rund drei Millionen Euro. Die Kosten für den Kaufpreis sind noch nicht öffentlich. Zuvor hatte die «Volksstimme» über die Pläne berichtet. 

In der Vorlage für den Kreistag heißt es, das Brockenplateau sei gegenwärtig die bedeutendste touristische Attraktion des Harzes. Die Brockenkuppe habe eine Fläche von 13.000 Quadratmetern. Funkturm und Brockenhotel seien 2008 von der Telekom an ein Konsortium aus NordLB und Harzsparkasse verkauft worden. Dieses Konsortium erwäge derzeit den Verkauf der denkmalgeschützten Immobilien. Der Landkreis Harz möchte diese übernehmen, «um so Einfluss auf die weitere Entwicklung dieses touristischen Leuchtturms zu behalten». 

Theateraufführungen und Tagungszentrum für bis zu 500 Personen

Unter anderem sehen die Pläne vor, einen neuen Mehrzwecksaal für Veranstaltungen mit rund 500 Gästen zu entwickeln. Dieser könne neben Theateraufführungen und Vorträgen auch als Tagungszentrum genutzt werden. Der Wirtschafts- und Finanzausschuss des Landkreises sprachen sich bereits für die Pläne aus. Mitte Dezember soll der Kreistag entscheiden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.