Lufthansa-Crews müssen Maskenpflicht nicht mehr durchsetzen

| Tourismus Tourismus

Die Lufthansa hat ihre Crews von der Pflicht befreit, die auf vielen Flügen weiterhin bestehende Maskenpflicht mit allen Mitteln durchzusetzen. Die Zahl der Konflikte mit Passagieren um die Corona-Schutzmaßnahmen habe stark zugenommen, berichtete das Unternehmen. Gründe seien die vielen Lockerungen im Alltag sowie der Wegfall der Maskenpflicht in allen Nachbarstaaten Deutschlands.

Das Unternehmen wertet die zunehmenden Auseinandersetzungen als Sicherheitsrisiko, das gegen andere Risiken abgewogen werden müsse. «Da Sicherheit höchste Priorität für Lufthansa hat, passt das Unternehmen seine Prozesse an», sagte ein Sprecher. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» berichtet. Das letzte Wort an Bord habe aber weiterhin der Kapitän oder die Kapitänin.

Man stelle sich nicht gegen das Gesetz und werde die Passagiere auch weiterhin an vielen Stellen des Prozesses auf ihre gesetzliche Pflicht hinweisen, während der Flüge von und nach Deutschland Masken zu tragen, erläuterte Lufthansa.

Das Unternehmen hatte sich in den vergangenen Wochen öffentlich gegen die Maskenpflicht gewendet, die in Deutschland auch in Fernzügen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln gilt. Die europäische Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC haben ihre Empfehlung zum generell verpflichtenden Maskentragen vor knapp zwei Wochen aufgehoben. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

An Deutschlands Küsten ist es derzeit, wie in vielen anderen Urlaubsregionen auch: Preissteigerungen und Konsumzurückhaltung dämpfen vor den anstehenden Herbstferien die Erwartungen der Gastgeber. Unterkünfte werden teurer, Service wird wegen der Energiekrise mitunter eingeschränkt. Droht die Reiselust zu kippen?

Touristen dürfen weiterhin in den Amsterdamer Coffeeshops Hasch und Marihuana kaufen und Joints rauchen. Eine Mehrheit des Stadtparlaments sprach sich gegen das geplante Zutrittsverbot für Touristen aus.

Ihre Nachhaltigkeitsbestrebungen im Tourismus können Destinationen in ganz Deutschland ab dem 1. Oktober auf den Prüfstand stellen lassen. Dann startet der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen 2022/23.

Die Wertschätzung für Deutschland als nachhaltiges Reiseziel im internationalen Wettbewerb ist bereits hoch. Um den Tourismus noch nachhaltiger und damit zukunftssicher zu machen, lud die DZT nun zum "Sustainable Tourism Day" nach Frankfurt.

Pressemitteilung

Bis zum 8. Oktober 2022 können sich Gastronomien und Hotels mit ihrem innovativen Nachhaltigkeitskonzept rund um den grünen Tourismus bewerben. Die Gewinner sichern sich eine kostenlose Teilnahme auf dem Green Tourism Camp im November in Münster.

Technologie ist ein fester Bestandteil des Alltags. So dürfen Smartphone und Co. auch im Urlaub nicht fehlen. Das Online-Reiseportal Urlaubspiraten hat mehr als 1.000 Reisende befragt, wie digital ihr Sommerurlaub 2022 war.

Das auch bei den Bundesbürgern beliebte Urlaubsland Kroatien erwartet in diesem Jahr höhere Einnahmen aus dem Fremdenverkehr als im Rekordjahr 2019, dem letzten Jahr vor der weltweiten Corona-Pandemie.

Am 3. Oktober 1972 eröffnete das erste Resort auf den Malediven, das Kurumba Maldives. Nun, 50 Jahre später, blicken die Inseln auf eine beeindruckende touristische Entwicklung zurück und sind ein weltweit bekanntes Urlaubsziel.

Mehr als 8.000 Menschen in zehn Ländern, darunter auch Deutschland, wurden zu ihren Reisepräferenzen befragt. SiteMinder hat die Ergebnisse analysiert und zeigt die fünf Trends, die das kommende Reisejahr prägen werden.

Die Urlauber schmieden Pläne für Herbst und Winter - doch wo geht es hin? Destination Solutions hat die aktuellen Angebotskapazitäten für die Monate Oktober, November und Dezember analysiert.