Lufthansa mit herbem Verlust im ersten Quartal

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Der vom Staat gerettete Lufthansa-Konzern hat auch im ersten Quartal dieses Jahres wegen der Corona-Flaute einen großen Verlust eingeflogen. Bei einem Umsatz von 2,56 Milliarden Euro (-60 Prozent) blieb unter dem Strich ein halbierter Verlust von 1,05 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Frankfurt berichtete.

Nachdem im März 2020 der internationale Flugverkehr nahezu zusammengebrochen war, hatte Lufthansa im Vergleichsquartal des Vorjahres einen Verlust von 2,12 Milliarden Euro erlitten bei einem um 18 Prozent verringerten Umsatz von 6,44 Milliarden Euro.

Positive Beiträge flog nun vor allem die Frachtsparte Lufthansa Cargo ein, die im Quartal auf einen operativen Rekordgewinn von 314 Millionen Euro kam. Auch die Lufthansa Technik kam mit erstarktem Wartungsgeschäft in den USA und Asien wieder zurück in die Gewinnzone mit einem Plus von 16 Millionen Euro.

Der schleppende Impfverlauf in Europa und weiterhin bestehende Reisehemmnisse haben den Flugverkehr in den ersten drei Monaten dieses Jahres weiter gelähmt. Trotz einer leichten Belebung vor Ostern hat der Konzern nur 21 Prozent seiner Kapazität aus 2019 angeboten und mit 3 Millionen Passagieren nur ein Zehntel der damaligen Passagiere befördert. Konzernchef Carsten Spohr rechnet zwar weiter mit einer scharf ansteigenden Nachfrage ab dem Sommer. Dennoch traut sich Lufthansa für das Gesamtjahr nur noch eine Verkehrsleistung von bis zu 40 Prozent zu. Die Prognose von bis zu 50 Prozent wurde gekappt.

Das Unternehmen hat aber den operativen Geldabfluss im laufenden Geschäft besser in den Griff bekommen. Er lag laut Bericht bei 235 Millionen Euro monatlich und damit unter der Prognose von 300 Millionen Euro. Im zweiten Quartal soll der Wert auf 200 Millionen Euro sinken. (dpa)


 

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