Mecklenburgische Seenplatte darf große Kunsteisbahn öffnen

| Tourismus Tourismus

Schlittschuhläufer können an der Mecklenburgischen Seenplatte ab Pfingsten eine große Plastik-Kunsteisbahn nutzen. Die 600 Quadratmeter große Lauffläche wird an diesem Samstag eröffnet - wegen der Corona-Pandemie nur in kleinem Rahmen und mit halber Kapazität, wie Daniel Finn vom Kultur- und Sportring Malchow am Dienstag sagte. So dürfen vorerst nur 50 Besucher zugleich auf die Plastik-Kunsteisbahn, ohne Beschränkungen sollen es doppelt so viele Schlittschuhläufer zugleich sein.

«Die Eisfläche ist 17 mal 35 Meter groß und damit größer als eine aus dem gleichen Material, die wir uns in Berlin-Köpenick angeschaut haben», sagte Finn. Die Berliner Plastik-Eisfläche sei rund 440 Quadratmeter groß, vier Jahre alt, bestens in Schuss und werde aber nur zum Training von Vereinen genutzt. Der Tourismusverband sieht in der Investition eine gute Ergänzung für Freizeitaktivitäten der Seenplatte-Urlauber.

Die Kunsteisteile wurden in 600 Platten wie ein Puzzle verlegt. Sie kostete rund 140.000 Euro, die von der Stadt Malchow und dem Kultur- und Sportring getragen werden. Die Bahn wurde auf der Fläche verlegt, auf der im Winter ein 1.800 Quadratmeter großes Kunsteisstadion für Eishockeyspiele und Freizeit seinen Platz hat.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.