Mega-Trend Wandern: Reiseführer «Lonely Planet» stellt legendäre Routen vor

| Tourismus Tourismus

Mega-Trend Wandern: Gerade in der Corona-Zeit haben sich viele wieder auf ein einfacheres Leben und nähere Ziele zum Reisen besonnen. Wandern in der Heimat liegt schon seit Jahren im Trend, bekommt aber nun nochmals einen Schub. Kein Wunder, dass da auch der Verlag des «Lonely Planet» an Bord ist.

Nach dem Titel «Legendäre Wanderrouten: Die 50 spektakulärsten Touren weltweit» im Jahr 2019 kommt nun als Folgeband das ebenfalls hübsch aufgemachte Buch «Legendäre Wanderrouten in Deutschland: 40 unvergessliche Wanderrouten zwischen Alpen und Meer» auf den Markt (Erscheinungsdatum: 15. Juni). Davon sind jeweils sieben im «Norden» und «Osten» angesiedelt sowie zwölf im «Süden» und 14 im «Westen».

«Deutschland ist reich an Natur- und Kulturlandschaften. Und an Geschichte. Der Begriff "legendär" ist daher auch wörtlich zu nehmen», heißt es im Vorwort. «Um viele Orte, Routen und Wege in diesem Buch haben sich Legenden gebildet. Ob Hexentanzplatz im Harz, Watzmann samt Frau und Kindern oder Rügener Kreidefelsen – Deutschland ist ein Märchenland.» Dementsprechend geht es von Hallig zu Hallig, zu den Burgen am Rhein, durch die Weinberge an der Mosel.

Die Kapitel haben Titel wie «Durch lila Land auf dem Heidschnuckenweg» oder «Der Darß: durch Deutschlands Südsee», aber auch «Ab durch die Mitte auf dem Berliner Mauerweg», «Auf Siegfrieds Spuren: der Nibelungensteig» oder «Auf den Spuren des Ruhr-Bergbaus im Muttental». Es geht zudem «Auf den Fränkischen Jura: die Deutsche Limesstraße» oder «Immer hart an der Kante: auf dem Albsteig».

Ein Kapitel heißt «Wandern im Namen der Freundschaft: der EB», gemeint ist der frühere «Internationale Bergwanderweg der Freundschaft Eisenach–Budapest», Start ist an der Wartburg. Der deutsche Abschnitt endet in Schmilka im Elbsandsteingebirge. «Nur in Deutschland ist der EB noch als solcher ausgewiesen, ansonsten wurde er in das Netz europäischer Fernwege (E3) integriert.».


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Früher war der Sommerurlaub immer auch eine Selbstvergewisserung - im Ausland lief vieles nicht so gut wie zu Hause. Heute ist das oft anders. Ein Experte sieht sogar eine Gefahr für die Demokratie.

Im aktuellen PiNCAMP-Ranking für 2026 rücken deutsche Campingplätze stärker in den Fokus der Nutzer. Mit 39 Anlagen in den Top 100 stellt Deutschland die meisten Standorte im europäischen Vergleich.

Während der Branchenverband bundesweit von sinkenden Umsätzen berichtet, ziehen Freizeit- und Erlebnisparks im Norden eine positivere Zwischenbilanz des Sommers. Sie nennen dafür auch Gründe.

Urlaub kann manchmal hektisch werden. Deshalb setzen viele Reisende inzwischen auf Slow Travel. Das bedeutet, dass du weniger Orte bereist, aber dafür mehr Zeit an jedem einzelnen verbringst. Wir stellen dir das Konzept im Folgenden vor.

Die Zahl der Gäste und der Übernachtungen in Rheinland-Pfalz war im ersten Halbjahr so hoch wie in den vergangenen 20 Jahren nicht. Wirtschaftsminister Michael Ebling sieht sogar einen Boom.

Dänemark erlebt einen Urlauber-Ansturm: Im ersten Halbjahr gab es einen neuen Übernachtungsrekord. Besonders Deutsche zieht es ins Nachbarland – 7,5 Millionen Übernachtungen gingen auf ihr Konto.

Reisende sind der Tourismusbranche beim Einsatz Künstlicher Intelligenz nach Darstellung einer neuen Studie zwei Jahre voraus. Während 54 Prozent der befragten US-Reisenden KI bereits für die Reiseplanung genutzt haben, bieten 22 Prozent der befragten Destination Marketing Organizations entsprechende Funktionen auf ihren Internetseiten an.

Der dritte European Travel Trend Report der Dertour Group belegt das wachsende Interesse an Slow Travel, digitalen Auszeiten und Solo-Reisen. Besonders in Deutschland gewinnen entschleunigte Reiseformen und Alleinreisen stark an Bedeutung.

Manche sehen in der belgischen Stadt eine Stadt der Verlierer, doch Künstler machen aus der Not eine Tugend: Sie führen zu Lost Places und erschließen Kohlehalden als Wanderreviere.

In Österreich entfielen 2024 rund 36 Prozent aller Übernachtungen auf Gäste aus Deutschland – der höchste Anteil innerhalb der EU. Bei den absoluten Übernachtungszahlen deutscher Reisender lag dagegen Italien an der Spitze.