Mit dem Auto ins Ferienhaus am Meer: Das planen deutsche Urlauber 2021

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In einer externen Umfrage hat die Ferienhaus-Suchmaschine HomeToGo ermittelt. was Urlauber aus Deutschland für das Reisejahr 2021 planen. Die meisten wünschen sich einen Urlaub mit Strand und Meer (52 Prozent), das Ferienhaus ist die beliebteste Unterkunftsart (70 Prozent) und die Monate, in denen die meisten Urlauber eine Reise planen sind Juli oder August (60 Prozent).

„Wir sehen für das Reisejahr 2021 drei klare Trends: Urlaub im Ferienhaus, Urlaub in der Natur und Anreise im eigenen Auto”, fasst Jonas Upmann, Sprecher von HomeToGo die aktuellen Reisetrends zusammen, die den Wunsch nach Corona-konformer Erholung widerspiegeln.

Fokus auf Reisen ans Meer und in die Natur

Nach den harten Corona-Monaten zu Hause denken viele Menschen schon jetzt an die erste Reise nach dem Lockdown. Dabei ist für 47 Prozent klar, dass es in die Natur gehen soll. Genausoviele Befragte gaben an, dass sie im ersten Post-Corona-Urlaub unbedingt das Meer sehen möchten. Eine Flucht aus dem Alltag erwarten 43 Prozent von ihrer ersten Reise, 38 Prozent wollen vor allem Sonne tanken. Für 30 Prozent steht einfach nur der Tapetenwechsel im Vordergrund, wobei der Besuch von belebten Städten nur wenigen wichtig ist: Lediglich 19 Prozent geben dies als erstes Reiseziel an. 

Bei der Frage nach der Art des Reiseziels zeigt sich der Wunsch nach frischer Luft: Ein Besuch am Meer (52 Prozent), im Nationalpark oder in Wäldern (18 Prozent) oder in den Bergen (17 Prozent) steht bei den Urlaubern höher im Kurs als ein Städteurlaub (13 Prozent).

70 Prozent möchten Urlaub im Ferienhaus machen

Bei den beliebtesten Unterkunftsformen setzt sich der Trend aus dem Vorjahr fort: Das Ferienhaus bzw. die Ferienwohnung sind die begehrtesten Unterkunftsarten für den nächsten Urlaub. 70 Prozent würden dort einen Social Distancing-konformen Urlaub verbringen. Trotz der zunehmenden Beliebtheit von Camping und Caravan-Reisen liegen diese mit 28 Prozent knapp hinter dem klassischen Hotelurlaub, den 32 Prozent bevorzugen.

Eindeutige Präferenzen zeigen sich auch bei der Anreise: 77 Prozent der Deutschen möchten mit dem Auto oder Campervan anreisen, 41 Prozent planen eine Anreise per Flugzeug, 30 Prozent möchten mit dem Zug reisen und nur 4 Prozent können sich vorstellen, mit dem Reisebus an den Urlaubsort zu gelangen.

Knapp ein Drittel plant bereits eine Reise für Mai oder Juni 

Wann es in den Urlaub gehen soll, richtet sich natürlich zum Teil nach den Sommerferien in den jeweiligen Bundesländern. Ganz klassisch planen die meisten Befragten eine Reise für Juli oder August (60 Prozent), Platz zwei der beliebtesten Urlaubsmonate sind September oder Oktober (46 Prozent). In der klassischen Saison für Fernreisen im November oder Dezember wollen 11 Prozent verreisen. Kurzfristige Reisen bereits im Mai oder Juni planen immerhin 30 Prozent der Befragten.

Ganz entscheidend dafür, ob wieder gereist wird, sind die Stornobedingungen der Reiseanbieter. 89 Prozent der Befragten stimmen voll oder im Wesentlichen zu, dass eine Erstattung des Reisepreises und Flexibilität bei den Stornierungsbedingungen ein Muss bei der Buchung sind.

Mehrheit für Impfreisepass und Reisefreiheit für Geimpfte

Wenn es um den geplanten Europäischen Impfreisepass geht, sind die meisten Befragten offen: 62 Prozent sagen, dass sie den Impfreisepass und damit verbundene Reisevorteile für Geimpfte innerhalb von Europa in Ordnung finden oder dem sogar extrem positiv gegenüberstehen. 25 Prozent finden ein solches Vorgehen dagegen nicht in Ordnung oder stehen dem Vorhaben sogar extrem negativ entgegen. 12 Prozent haben keine Meinung zu dem Thema.

Umwelt nach dem Lockdown wichtiger als Arbeit

HomeToGo hat zudem abgefragt, welche Rolle umweltbewusstes Reisen nach dem langen Urlaubsstopp spielt. Das Ergebnis: 56 Prozent würden eine Reise eher bei einem Unternehmen buchen, das Aktivitäten gegen den Klimawandel unterstützt, für die übrigen 44 Prozent ist dies kein Faktor.

Außerdem wollte die weltweit größte Suchmaschine für Ferienunterkünfte wissen, wie die Befragten den Trend “Workation”, also die Verbindung von Urlaubsreisen mit Arbeit aus dem Ferienhaus, sehen. Für die meisten ist dies kein relevantes Thema: 48 Prozent planen nicht, 2021 im Urlaub zu arbeiten, 35 Prozent planen es an manchen Tagen, 13 Prozent planen die Hälfte des Urlaubs im Ferienhaus zu arbeiten und nur 2 Prozent wollen fast den ganzen Urlaub zum Arbeiten nutzen.


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