Nach Öffnung im Sauerland – Liftbetreiber wollen bundesweit starten

| Tourismus Tourismus

Nach dem Start des bundesweit ersten Skigebiets im hessischen Willingen in die coronabedingt verspätete Saison ruft der Verband Deutscher Seilbahnen die Politik zur Öffnung auch in anderen Ländern auf. «Wir hoffen, dass weitere Bundesländer und Landkreise diesen Beispielen folgen und fordern von der Politik, die Öffnung aller Seilbahnen zu genehmigen», sagte Präsident Matthias Stauch am Mittwoch.

Die Hygienekonzepte der Seilbahnen hätten sich bereits im Sommer bestens bewährt. Die Menschen sehnten sich nach Bewegung und Sport in einem sicheren Umfeld in der Natur, sagte Stauch, der auch Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn ist.

Während im Sauerland die Skifahrer ihre Schwünge ziehen können, müssen die Bayern weiter auf den Pistenspaß verzichten. Hessen hatte auf Basis der beschlossenen Lockerungen den Außen- und Individualsport ermöglicht und für den Skibetrieb grünes Licht gegeben. Mit Nordrhein-Westfalen ziehe ein weiteres Bundesland nach, hieß es. Das Beispiel aus dem Sauerland zeige, dass Maßnahmen- und Hygienekonzepte griffen.

Die Zugspitzbahn hatte bereits Konsequenzen aus dem Lockdown gezogen und die Wintersaison für das Skigebiet Garmisch-Classic abgesagt. Die Unsicherheit sei zu groß. Der organisatorische und finanzielle Aufwand, um das Skigebiet startklar zu machen, sei immens hoch, hatte Stauch dazu erklärt. Die Skisaison auf der Zugspitze ist aber noch nicht völlig abgeschrieben. Sofern es die Entscheidungen der Politik und die Wetterbedingungen zuließen, könnte der Skibetrieb in Deutschlands höchstgelegenem Skigebiet bis in den Mai hinein verlängert werden, hatte es kürzlich geheißen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.