Neue Tourismusagentur soll Nordseeküste bekannter machen

| Tourismus Tourismus

Mit der Gründung einer länderübergreifenden Tourismusagentur will die Nordseeregion in Niedersachsen und Bremen enger zusammenarbeiten und künftig international bekannter werden. Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt neun Kommunen unterzeichneten am Montag in Wilhelmshaven einen Gesellschaftervertrag für die gemeinsame touristische Dachorganisation, die Tourismusagentur Nordsee GmbH (Tano).

Die Agentur mit Sitz in Wilhelmshaven soll künftig die Urlaubsregion von der niederländischen Grenze bis zur Elbe und Weser gemeinsam entwickeln und vermarkten. Bereits bestehende touristische Marken wie etwa die Ostfriesischen Inseln oder das Cuxland, die Region um Cuxhaven, sollen erhalten bleiben, aber stärker miteinander verknüpft werden. Auf diese Weise soll die Agentur die Nordseeküste bei Gästen im In- und Ausland bekannter machen.

«Wir setzen auf eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit und Abstimmung von Projekten für Gäste, aber auch für Einheimische», sagte der Vorsitzende des Tourismusverbands Nordsee und Landrat des Kreises Wittmund, Holger Heymann (SPD), nach der Gründung. Zudem soll die Agentur helfen, in der Tourismuspolitik gegenüber dem Bund und dem Land mit einer einheitlichen Stimme aufzutreten. Bislang gebe es in der Region rund 60 einzelne Tourismusorganisationen, sagte Heymann.

An der Tourismusagentur Nordsee beteiligt sind die sieben niedersächsischen Landkreise Ammerland, Aurich, Cuxhaven, Friesland, Leer, Wesermarsch und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven und aus Bremen die Seestadt Bremerhaven. Allein die kreisfreie Stadt Emden fehlt. Einen späteren Beitritt schließe die Stadt aber nicht aus, teilte ein Stadtsprecher auf dpa-Anfrage mit. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.