Neue Tourismusagentur soll Nordseeküste bekannter machen

| Tourismus Tourismus

Mit der Gründung einer länderübergreifenden Tourismusagentur will die Nordseeregion in Niedersachsen und Bremen enger zusammenarbeiten und künftig international bekannter werden. Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt neun Kommunen unterzeichneten am Montag in Wilhelmshaven einen Gesellschaftervertrag für die gemeinsame touristische Dachorganisation, die Tourismusagentur Nordsee GmbH (Tano).

Die Agentur mit Sitz in Wilhelmshaven soll künftig die Urlaubsregion von der niederländischen Grenze bis zur Elbe und Weser gemeinsam entwickeln und vermarkten. Bereits bestehende touristische Marken wie etwa die Ostfriesischen Inseln oder das Cuxland, die Region um Cuxhaven, sollen erhalten bleiben, aber stärker miteinander verknüpft werden. Auf diese Weise soll die Agentur die Nordseeküste bei Gästen im In- und Ausland bekannter machen.

«Wir setzen auf eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit und Abstimmung von Projekten für Gäste, aber auch für Einheimische», sagte der Vorsitzende des Tourismusverbands Nordsee und Landrat des Kreises Wittmund, Holger Heymann (SPD), nach der Gründung. Zudem soll die Agentur helfen, in der Tourismuspolitik gegenüber dem Bund und dem Land mit einer einheitlichen Stimme aufzutreten. Bislang gebe es in der Region rund 60 einzelne Tourismusorganisationen, sagte Heymann.

An der Tourismusagentur Nordsee beteiligt sind die sieben niedersächsischen Landkreise Ammerland, Aurich, Cuxhaven, Friesland, Leer, Wesermarsch und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven und aus Bremen die Seestadt Bremerhaven. Allein die kreisfreie Stadt Emden fehlt. Einen späteren Beitritt schließe die Stadt aber nicht aus, teilte ein Stadtsprecher auf dpa-Anfrage mit. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.