Neue Virusvariante: Lufthansa fliegt vorerst weiter nach Südafrika

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Die Lufthansa hält die Flugverbindungen in das Virusvariantengebiet Südafrika vorerst aufrecht. «Wir setzen die Vorgaben um und werden weiter fliegen, auch um Menschen nach Hause zu bringen und Fracht zu transportieren», sagte ein Lufthansasprecher am Freitagmorgen auf Anfrage. Lufthansa beobachte die Lage intensiv und halte sich an alle gesetzlichen Auflagen und Regeln.

Zuvor hatte der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mitgeteilt, Deutschland werde Südafrika wegen der neu auftretenden Coronavirus-Variante B.1.1.529 zum Virusvariantengebiet erklären. Die Regelung trete in der Nacht zum Samstag in Kraft, Fluggesellschaften dürften dann nur noch deutsche Staatsbürger nach Deutschland befördern. Gegebenenfalls seien auch Nachbarländer Südafrikas betroffen.

DRV: Etwa 400 Urlauber mit Reiseveranstaltern im südlichen Afrika

Nach der Einstufung Südafrikas als Virusvariantengebiet werden deutsche Veranstalter nach Angaben des Reiseverbands DRV Reisen ins südliches Afrika stornieren oder umbuchen. Die betroffenen Gäste würden entsprechend informiert, erklärte der DRV am Freitag auf Anfrage.

«Reiseveranstalter gehen verantwortungsvoll mit der neuen Situation um und werden ihre Gäste aktiv informieren und wenn von den Kunden gewünscht auch vorzeitig zurück nach Deutschland bringen». Aktuell befinden sich nach Schätzung des DRV lediglich bis zu 400 Gäste mit deutschen Reiseveranstaltern im südlichen Afrika. (dpa)


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