NRW-Flughäfen vor zweitem großen Reisewochenende

| Tourismus Tourismus

Die Flughäfen in Nordrhein-Westfalen haben sich auf das zweite große Reisewochenende vorbereitet. Viele Urlauber, die vor 14 Tagen in die Ferien geflogen waren, kehren zurück, andere starten in die Ferien. Der größte NRW-Airport Düsseldorf rechnet mit durchschnittlich 313 Starts und Landungen am Tag. Am Sonntag werden es voraussichtlich knapp 330 An- und Abflüge sein, wie eine Flughafensprecherin berichtete. Das entspreche in etwa der Größenordnung des ersten Ferienwochenendes.

Der Betrieb in Düsseldorf erreicht derzeit etwa 50 Prozent des Ferienverkehrs im Vor-Corona-Jahr 2019. Der Start in den Urlaub
sei am ersten Ferienwochenende für 98 Prozent der Fluggäste reibungslos verlaufen, betonte die Sprecherin. Ärger gab es wegen der Airline Pegasus, die laut Flughafen wegen Personalmangels am Freitag und Samstag des ersten Ferienwochenendes nicht in der Lage gewesen sei, ihre ab Düsseldorf vorgesehenen Türkeiflüge planmäßig und im vollen Umgang abzuwickeln. An diesem Wochenende betrage die Anzahl der von Pegasus Airlines durchgeführten Flüge deutlich weniger als fünf Prozent der Starts und Landungen in Düsseldorf.

Der Flughafen Köln/Bonn rechnet für das dritte Ferienwochenende mit knapp 65 000 Passagieren, etwas weniger als die 70 000 Fluggäste am ersten Ferienwochenende. «Wir haben immer noch eine besondere Situation, die dazu führen kann, dass alles etwas länger dauert und auch Verspätungen nicht gänzlich auszuschließen sind», teilte eine Sprecherin mit. Mitarbeiter aus der Verwaltung und dem Management würden beim Be- und Entladen von Flugzeugen oder der Passagierbetreuung mithelfen. Urlauber sollten auf jeden Fall mehr Zeit als gewöhnlich für den Check-In und die Sicherheitskontrollen sowie für ihre Anreise zum Flughafen einplanen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.

Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.

Tagesgäste trugen 2025 einer dwif-Studie zufolge rund 2,72 Milliarden Euro und damit etwa die Hälfte zum touristischen Bruttoumsatz in Brandenburg bei. Insgesamt erzielte die Tourismus- und Freizeitwirtschaft des Landes 5,46 Milliarden Euro.

Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.

Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.

Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.

Der Flughafen Münster/Osnabrück führt 2026 das deutsche Flughafen-Ranking von Fit Reisen an. Auch im europäischen Vergleich schneiden kleinere Airports vielfach besser ab als große Drehkreuze.

Das Erstarken der AfD nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Folgen für das Urlaubsland. Das zeigen Rückmeldungen von Gästen. Wie Touristiker darauf reagieren.

Die Nordseeküste meldet stabile Nachfrage, Usedom eine gute bis sehr gute Buchungslage. Im Harz fällt die Nachfrage regional schwächer aus. Nach Angaben der von dpa befragten Touristiker sind weiterhin Unterkünfte verfügbar.

 

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.