Österreich: Registrierungspflicht bei Einreise

| Tourismus Tourismus

In Österreich gilt aufgrund der Corona-Pandemie ab Freitag eine digitale Registrierungspflicht. Das Gesundheitsministerium veröffentliche eine entsprechende Verordnung. Ab Freitag müssen sich Reisende elektronisch registrieren, sobald sie nach Österreich reisen. Ausgenommen sind allerdings regelmäßige Pendler und Transitreisende. Ausnahmen gibt es auch für familiäre Notfallsituationen, wie etwa Begräbnisse.

Neben Name, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse muss ab Freitag auch die Wohn- sowie die Aufenthaltsadresse in Österreich angegeben werden. Vermerkt wird auch das Datum der Einreise und der geplanten Ausreise.

Zudem muss angegeben werden, in welchen Ländern man sich in den vergangenen zehn Tagen aufgehalten hat. Das entsprechende Online-Formular soll ab Mittwoch verfügbar sein. Das Ministerium kündigte an, die Daten nach 28 Tagen zu löschen.

Die Regelung, dass sich Einreisende nach Österreich zehn Tage in Quarantäne begeben müssen, bleibt zudem weiter aufrecht. Mit einem negativen Coronatest kann nach frühestens fünf Tagen die Quarantäne vorzeitig beendet werden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Tui-Betriebsrat verteidigt Staatshilfen

Während Selbstständige und Mittelständler oft um Corona-Überbrückung kämpfen müssen, bekommt mancher Konzern üppige Staatshilfen. Wie begründet der Tui-Betriebsratschef die Milliardenkredite fürs eigene Haus - und müssen die Beschäftigten trotzdem mehr verzichten?

Frankfurter Flughafen verschärft Corona-Kontrollen

Die Bundespolizei am größten deutschen Flughafen Frankfurt intensiviert ab Sonntag die Kontrollen bei Flügen aus Hochrisikogebieten der Corona-Pandemie. Die Überprüfungen finden noch vor der eigentlichen Grenzkontrolle statt - und zwar direkt an den Flugzeugen.

Hohe Corona-Infektionszahlen: Strengere Einreiseregeln für mehr als 20 Länder

Die Auflagen für Reisen ins Ausland werden immer strenger. So soll die grenzüberschreitende Verbreitung des Corona-Virus eingedämmt werden. Jetzt gibt es wieder neue Regeln, die auch einige sehr beliebte Reiseziele der Deutschen betreffen - und ein Nachbarland.

Tui-Belegschaft schrumpft bis November 2020 um mehr als ein Drittel

Der Tourismus unterliegt starken saisonalen Schwankungen, oft sind Arbeitsverträge des Personals vor allem an den Reisezielen befristet. 2020 kam dann noch der Corona-Einbruch. Beim Branchenführer Tui sinkt die Gesamtbeschäftigung erheblich - der Sparkurs im Konzern läuft.

Ibiza wird wegen stark steigender Corona-Zahlen abgeriegelt

Die bei Deutschen beliebte spanische Urlauberinsel Ibiza wird ab Samstag wegen steil ansteigender Coronazahlen vorerst bis zum Monatsende weitgehend abgeriegelt. Die Balearen-Inseln darf dann nur noch aus triftigem Grund besucht werden.

Große Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an unbeschwerten Osterurlaub

Eine große Mehrheit der Deutschen glaubt nicht daran, dass schon in den Osterferien Urlaub im europäischen Ausland ohne Quarantäne oder Testpflichten möglich sein wird. Ostersonntag ist dieses Jahr der 4. April.

Schauinsland bietet Tarif mit Storno-Option für Pauschalurlaub

Die Tui bot ihn zuerst an, nun zieht Schauinsland nach: Flextarife sollen Urlauber beim Buchen von Pauschalreisen absichern. Gegen einen Aufpreis bleiben Verbraucher bis kurz vor Reisebeginn flexibel.

Erneuerung und Erweiterung: Center Parcs investiert mehr als 650 Millionen Euro

In den vergangenen drei Jahren hat Center Parcs insgesamt 325 Millionen Euro in die Modernisierungsarbeiten gesteckt. Das vollständige Investitionsvolumen umfasst mehr als 650 Millionen Euro.

ADAC Camping Awards 2021: Preisträger aus Portugal, Frankreich, Österreich und Kroatien

Die Preisträger der diesjährigen ADAC Camping Awards stehen fest. Die Awards 2021 wurden in vier thematischen Kategorien vergeben, zusätzlich wurde eine Persönlichkeit der Branche in die Hall of Fame aufgenommen. 

Rio: Karneval fällt wegen Corona komplett aus

Der weltberühmte Karneval in Rio de Janeiro fällt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr ganz aus. Eine zunächst ins Auge gefasste Verschiebung der Sambaschulen-Umzüge auf Juli sei nicht machbar. Eigentlich sollte der Karneval im Februar stattfinden.