Österreicher verbringen Herbstferien am liebsten in Österreich

| Tourismus Tourismus

Die Österreichische Hoteliervereinigung und mindtake haben für das ÖHV-Urlaubsradar 1.000 Österreicher nach ihren Plänen für die Herbstferien befragt. 35 Prozent nutzen die freien Tage während der goldenen Jahreszeit für Urlaub, 62 Prozent davon im Inland. „Nebensaison war gestern. Genuss, Kultur und zahlreiche Sportangebote locken viele Österreicher:innen in die Hotels im ganzen Land“, kommentiert ÖHV-Präsident Walter Veit das Ergebnis der Befragung.

Hot Spots: Steiermark, Wien, Kärnten und Salzburg

Das Ranking der beliebtesten Feriendestinationen im Herbst führt die Steiermark an. Auf Platz zwei: die Bundeshauptstadt, was Walter Veit besonders freut: „Das ist ein starkes Zeichen. Die urbanen Zentren in ganz Österreich boomen!“ Ex aequo auf Platz drei liegen Salzburg und Kärnten. Noch unentschlossen, ob sie auf Urlaub fahren oder nicht sind noch knapp 18% der Befragten.

Buchungen kurzfristig, bestes Angebot: Hotelwebsite

Davon, dass sich noch einige umentscheiden werden, ist Veit überzeugt: „Der Trend zu kurzfristigen Buchungen hält an. In puncto Planbarkeit ist das nicht ideal, aber die Teams haben mittlerweile damit umgehen und kalkulieren gelernt.“ Für Spätentschlossenen hat der Branchensprecher zwei Tipps: auf die Hotelwebsite schauen, dort gibt die besten Angebote und Preise, und dafür die Abkürzung über das Mitgliederverzeichnis der ÖHV unter: www.meinhotel.at nehmen, dort gibt es den kompakten und gut geordneten Überblick über Österreichs Top-Hotels.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Berlins Übernachtungszahlen sinken leicht auf 29,4 Millionen, während München und Hamburg ihr Vorkrisenniveau bereits übertreffen. Visit-Berlin-Chef Kieker und Senatorin Giffey führen die Stagnation auf die mangelnde internationale Anbindung der Hauptstadt zurück und kritisieren auch die Bundesregierung.

Frankreich bleibt das meistbesuchte Urlaubsziel der Welt: 102 Millionen internationale Gäste sorgten 2025 für Rekordeinnahmen – doch beim Umsatz liegt ein Nachbarland vorn.

Trotz fehlender Großevents wie der Fußball-EM: Die Zahl der Gäste in Baden-Württemberg erreicht ein Rekordhoch. Die meisten Touristen im Südwesten kommen weiterhin aus Deutschland. Welche Rolle spielen Übernachtungen?

Absicherungen und 24-Stunden-Hotlines: Reiseveranstalter reagieren auf Pläne zu verschärften Einreisekontrollen. Obwohl die Details noch gar nicht feststehen, sind Touristen verunsichert. Zurecht?

In welchen deutschen Küstenregionen verbringen Urlauber am liebsten eine Auszeit? Schleswig-Holsteins Küsten liegen in der Reise-Gunst deutlich vorn. Doch es gibt etwas Bewegung bei den Marktanteilen.

Der HelloSafe Safety Index 2026 zeigt ein klares Bild der globalen Sicherheitslage: Europa bleibt die stabilste Region für den Tourismus, angeführt von Island und der Schweiz. Deutschland und Österreich sichern sich Plätze in den Top 15.

Eine aktuelle Postbank-Umfrage zeigt, dass zwei Drittel der Deutschen 2026 verreisen wollen, obwohl gestiegene Lebenshaltungskosten viele zum Sparen zwingen. Die Finanzierung erfolgt dabei überwiegend aus Ersparnissen, während Bargeld das bevorzugte Zahlungsmittel bleibt.

Eine aktuelle Analyse der Google-Maps-Bewertungen zeigt, welche europäischen Städte bei Touristen besonders hoch im Kurs stehen. Während Dresden das deutsche Ranking anführt, dominieren osteuropäische Städte wie Plowdiw und Prag den internationalen Vergleich.

Ein Spaziergang auf der zugefrorenen Ostsee, ein von Eis umschlossener Leuchtturm: Die extreme Kälte hat in diesem Jahr für eine ganz besondere Küstenkulisse gesorgt. Zieht das auch mehr Gäste an?

Eine YouGov-Studie im Auftrag des BTW belegt eine stabile Reiselust der Deutschen für 2026. Während klassische Urlaubsformen wie Bade- und Städtereisen dominieren, zeigt sich bei jüngeren Zielgruppen ein wachsendes Interesse an der Kombination von Arbeit und Urlaub. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist das entscheidende Kriterium bei der Buchung.