Polizei greift durch: Neue Benimmregeln am Ballermann

| Tourismus Tourismus

Die Sommersaison 2022 auf Mallorca hat gerade erst begonnen und schon jetzt steht der Ballermann in den Schlagzeilen. Die spanischen Behörden sagen dem Partytourismus allerdings den Kampf an und gehen mit harten Benimm-Regeln gegen Saufexzesse, Partys und Müll vor. Bei Verstößen drohen hohe Geldstrafen.

Wie der mdr berichtet, stehen sogar die großen Biertempel „Megapark“, „Bierkönig“, „Oberbayern“ und „Bamboleo“ hinter den neuen Maßnahmen, die u.a. knallharte Zugangskontrollen fordern. So haben Jugendliche unter 18 Jahren keinen Zutritt mehr in den Clubs und Diskotheken und wer negativ auffällt, bekommt in allen Bars Hausverbot.

Auch das Herumlaufen mit nacktem Oberkörper auf der Promenade und in den Clubs ist verboten, genauso wie der Verkauf von Alkohol nach 21:30 Uhr. Wer gegen die Maßnahmen verstößt, muss bis zu 3.000 Euro Strafe zahlen.

Damit die harten Regeln durchgesetzt werden, wird die Polizei ab Anfang Juni sogar von Anwohnern und Hoteliers unterstützt. Diese gründeten bereits die Initiative "Por una Playa de Palma Cívica" (übersetzt: für eine anständige Playa de Palma) und wollen künftig Missstände auf Twitter öffentlich anprangern. Anwälte sollen laut mdr die Regelbrüche strafrechtlich verfolgen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.