„Queens of Vienna“: WienTourismus portraitiert die Drag-Szene der Stadt

| Tourismus Tourismus

Wien präsentiert sich als Regenbogenhauptstadt. Unter dem Titel „Queens of Vienna“ portraitiert WienTourismus zum Auftakt des Pride-Monats Wiens Drag-Szene. Stars der Kurzdoku sind drei Wiener Drag Queens: Kleinkunstprinzessin Grazia Patricia, Metamorkid und Ryta Tale.

Das rund 10-minütigen Video zeigt die drei Künstlerinnen privat und live auf der Bühne. Für die Dreharbeiten öffneten Wiens Locations vom Schloss Schönbrunn und dem Belvedere über das Burgtheater und das Gartenbaukino bis zum Ernst Fuchs Museum ihre Türen und bilden so die Kulisse für die exzentrischen Auftritte der drei Drag Queens.

„Wien hat als weltoffene, lebenswerte und diverse Metropole Gleichberechtigung in seiner DNA. Das hilft uns auch im Marketing bei den LGBT-Zielgruppen, denn gerade hier geht es um ein Versprechen, dessen Einlösung unmittelbar eingefordert wird. Mein Dank gilt den zahlreichen geschichtsträchtigen Wiener Institutionen und Sehenswürdigkeiten, die den ‚Queens of Vienna‘ ihre Türen geöffnet haben und so anschaulich demonstrieren, dass in Wien unterschiedliche Lebensstile, Offenheit und gegenseitiger Respekt aktiv gelebt werden,“ erklärt Tourismusdirektor Norbert Kettner.

LGBT-Locations mit „ivie“ entdecken

Ein neuer LGBT-Guide in der Destinations-App „ivie“ lässt die Community und ihre Freunde die Stadt neu erkunden und lädt unter anderem dazu ein, den Spuren lesbischer Erzherzoginnen zu folgen, in einer Spezialbuchhandlung in den queeren Bücherhimmel einzutauchen oder in einer historischen Herrensauna zu entspannen. „ivie“ wurde unlängst zur besten App Österreichs gekürt und ist kostenlos für iOS und Android auf Deutsch und Englisch verfügbar.

Wertschöpfung unter dem Regenbogen

Weltweit gab das LGBT-Publikum 2018 insgesamt 218 Mrd. US-Dollar aus, so die „Global LGBT 2030 Research Study“ der Beratungsfirma Out Now Consulting. Einer internationalen Umfrage des WienTourismus unter rund 800 städtetourismusaffinen schwulen und lesbischen Reisenden (vor der Pandemie) zufolge schätzt die LGBT-Zielgruppe – neben Wiens einschlägigen Angeboten – vor allem die reiche Geschichte der Stadt, die beeindruckende Architektur sowie das umfangreiche Kunst- und Kulturangebot. Die Zielgruppe ist überdurchschnittlich gut gebildet, verdient rund 20 Prozent mehr als der Wiener Durchschnittsgast und reist öfter als andere Besucher.

Wien beliebtes Reiseziel

Der WienTourismus ist bereits seit 25 Jahren Mitglied der IGLTA (International Gay & Lesbian Travel Association) und spricht die LGBT-Zielgruppen gezielt an. In dieser Zeit hat sich die Stadt vom „Hidden Hero“ zum mehrfach ausgezeichneten „Hotspot“ entwickelt. 2017 wurde die Stadt von der Welttourismusorganisation UNWTO als Best-Practice-Reiseziel und „iconic destination for LGBT travellers“ gekürt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.