Regeln für rauchende Urlauber in Europa

| Tourismus Tourismus

Sich am Steuer genüsslich eine Zigarette anstecken, während man die malerische Küstenstraße entlang fährt: Das ist Urlaubern in vielen europäischen Ländern verboten, wenn Kinder mit im Fahrzeug sitzen. Der Auto Club Europa (ACE) gibt einen Überblick über Gesetze in beliebten Urlaubsländern:

  • Frankreich: Wenn Kinder unter 12 Jahren mit an Bord sind, ist das Rauchen im Auto verboten. Außerdem besteht ein generelles Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden, Zügen, Restaurants, Cafés und Discos sowie auf überdachten Plätzen.
     
  • Österreich: In den Alpenrepublik ist Rauchen am Steuer verboten, sobald Personen unter 18 Jahren mitfahren. In Gaststätten und Clubs ist es nur in speziell abgetrennten Bereichen erlaubt.
     
  • Italien: Auch dort gilt das Rauchverbot im Auto, wenn Minderjährige und Schwangere mit dabei sind. Und auch in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln sowie in der Gastronomie gilt ein Verbot.
     
  • Großbritannien: In Autos gilt hier ebenfalls die Regel, dass keine Minderjährigen an Bord sein dürfen, wenn geraucht wird. In Gaststätten gibt es teils abgetrennte Raucherbereiche.
     
  • Irland: Rauchverbot im Auto bei Mitfahrt von Personen unter 18 Jahren. Außerdem drohen laut ACE bis zu 3000 Euro Strafe, wenn Urlauber etwa in Restaurants und Pubs rauchen.
     
  • Griechenland: Hier greift das Rauchverbot im Auto, wenn Kinder unter 12 Jahren die Beifahrer sind. Und in gastronomischen Betrieben wie Cafés und Restaurants ist das Rauchen generell untersagt.

In Deutschland wird derzeit darüber diskutiert, ob das Rauchen in Autos bei Anwesenheit von Minderjährigen und Schwangeren nicht ebenfalls verboten werden sollte. Damit muss sich nun der Bundestag beschäftigen: Der Bundesrat hatte am 11. Oktober beschlossen, einen entsprechenden Gesetzentwurf ins Parlament einzubringen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.