Reiseblogger können nutzen statt nerven

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Wenn man ihre kreative Energie nicht sinnvoll einsetzt, können Reiseblogger eine Pest sein und ganze Destinationen lahmlegen, schreibt W&V-Gastautor André Gebel. Wie Regionen auf den Ansturm reagieren können, zeige zum Beispiel der Grand Staircase Escalante Nationalpark im US-Bundesstaat Utah. Dieser ist bei den Bloggern derart beliebt, dass der Park nun 20 Tageskarten per Lotterie verlost. 
 

Und wie der Autor befürchtet, werde es so wohl an vielen Orten enden. Als Lösung könne man den Parks und Tourismusverbänden nur empfehlen, dass sie den Zugang limitieren oder für eine entsprechende Infrastruktur sorgen sollen. Die große Chance im Tourismusmarketing sei jedoch die eigene Schaffung von Orten, die sich für die Blogger eignen. Denn diese Orte seien längst vorhanden und müssten nur gefunden werden: So entstehen neue Blickwinkel und neue Geschichten, die durch die passenden Markenbotschafter in die Zielgruppe transportiert werden. Ein gutes Beispiel dafür sei die aktuelle Kampagne von Globetrotter, für den acht Fotografen ihre Lieblingsplätze vorgestellt haben.

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