Reisebranche sieht Sommersaison in Südeuropa durch Brände nicht gefährdet

| Tourismus Tourismus

Die deutsche Reisebranche sieht die Sommersaison durch die verheerenden Brände in Teilen Griechenlands, der Türkei und Italiens derzeit nicht gefährdet. Insbesondere für die Menschen, die in den Gebieten lebten, seien die Brände eine einzige Katastrophe, erklärte der Reiseverband DRV am Montag auf Anfrage. «Urlaubshotels der deutschen Reiseveranstalter, insbesondere an den Küsten, sind – wenn überhaupt – aber nur marginal betroffen.»

Die Branche verzeichnet den Angaben zufolge zwar wachsenden Informationsbedarf bei Urlaubern, die jetzt nach Griechenland oder in die Türkei reisen wollen. Sie erkundigten sich bei den Veranstaltern, ob ihre Urlaubsregion oder ihr Hotel von den Bränden betroffen sind. «Den Wunsch nach Stornierung oder Umbuchung gibt es allerdings kaum», erklärte der DRV, der Veranstalter und Reisebüros vertritt. Die Veranstalter beobachteten die Situation vor Ort sehr genau, um im Fall der Fälle schnell zu reagieren.

In Griechenland wüten die Feuer besonders heftig auf der Insel Euböa und auf der Halbinsel Peloponnes, auch der Norden Athens ist stark betroffen. Die Regionen zählen nicht zu den traditionell starken Zielgebieten für Veranstalterreisen aus Deutschland. Die Lage in den von Waldbränden betroffenen Küstenregionen der Türkei entspannte sich lokalen Behörden zufolge zu Wochenbeginn. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.

Airbnb und die Tripadvisor Group kooperieren bei Touren, Aktivitäten und Attraktionen. Noch 2026 soll eine Auswahl aus dem Bestand von mehr als 425.000 Erlebnissen der Tripadvisor Group über Airbnb buchbar werden.

Wer verreist, lässt mehr zurück als den Arbeitsalltag. Das zeigt eine repräsentative Befragung von HolidayCheck. 86 Prozent der Befragten fassen während einer Reise konkrete Vorsätze für die Zeit danach. Besonders häufig geht es dabei um Erholung und Selbstfürsorge.

Der deutsche Incoming-Tourismus kann in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 trotz schwieriger Marktbedingungen Zugewinne erzielen. In der zweiten Jahreshälfte ist nach Einschätzung der Deutschen Zentrale für Tourismus weiteres Wachstum möglich.

Stark riechendes Essen, Videos ohne Kopfhörer und Selfie-Aktionen am Fenster: Für viele Flugreisende bedeuten nicht erst mögliche Flugverspätungen Stress, sondern auch das Verhalten der Mitreisenden an Bord, so eine neue Umfrage im Auftrag von Booking.com.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Juni 2,9 Prozent weniger Übernachtungen verbucht als ein Jahr zuvor. Im gesamten ersten Halbjahr 2026 wurde mit 223,8 Millionen Übernachtungen dennoch ein neuer Höchststand für diesen Zeitraum erreicht.

Die Bahn registrierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 989 Übergriffe auf Mitarbeiter und reagiert mit der Einführung von Tonaufzeichnungen bei Bodycams sowie verstärkten Schutzmaßnahmen.

Die Heinz Sielmann Stiftung und der Deutsche Wanderverband haben die Wahl zum Naturwunder des Jahres 2026 gestartet. Bis Ende September stehen neun Naturschauplätze aus sieben Bundesländern zur Online-Abstimmung.

In allen Bundesländern sind Sommerferien, und in Mecklenburg-Vorpommern sind Tausende Urlauber unterwegs. Die landeseigene MV Tourismus GmbH zieht eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Hauptsaison - mit ein paar Wolken am Ferienhimmel.

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.