Reisetrends 2020: Familien lieben die Türkei, Pärchen bevorzugen Spanien

| Tourismus Tourismus

Die Türkei ist laut Check24 das beliebteste Ziel für eine Pauschalreise in den Sommerferien 2020. Kein anderes Reiseland wird häufiger über das Portal gebucht. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Spanien und Griechenland. "Das Preis-Leistungs-Verhältnis in der Türkei ist vor allem für Familien unschlagbar", sagt Martin Zier, Geschäftsführer Pauschalreise bei Check24. "So löst die Türkei in diesem Jahr Spanien als meistgebuchtes Reiseland ab." Im Vergleich zum Vorjahr gewinnen besonders Kroatien (+21,4 Prozent) und Ägypten (+12,3 Prozent) Buchungsanteile hinzu. Am stärksten verloren hat Tunesien (-26,3 Prozent).

Familien reisen am liebsten in die Türkei, bei Pärchen vor allem Spanien begehrt

Verreist die ganze Familie, geht mehr als ein Drittel der Pauschalreisen in die Türkei. Obwohl die Buchungsanteile leicht zurückgegangen sind, ist die Türkei mit deutlichem Abstand das beliebteste Reiseland in dieser Zielgruppe. Bei Pärchen ist vor allem Spanien beliebt: knapp jede dritte Buchung führt dorthin. Die Türkei schafft es trotz Anstieg der Buchungsanteile hinter Griechenland nur auf Platz drei.

Trotz stärkstem Preisanstieg ist Tunesien noch das günstigste Pauschalreiseziel

In keinem der beliebtesten Reiseländer stieg der Preis so stark wie in Tunesien: im Schnitt um 15,6 Prozent. Mit durchschnittlich 70 Euro pro Person und Tag ist Tunesien aber trotzdem noch das preiswerteste Ziel für eine Pauschalreise. Auch Bulgarien (Ø 81 Euro) und die Türkei (Ø 83 Euro) sind vergleichsweise günstig. Am höchsten ist der durchschnittliche Tagespreis in den Vereinigten Arabischen Emiraten (Ø 105 Euro) und in Portugal (Ø 99 Euro).
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.