Reisewirtschaft startet Solidaritätsaktion #verschiebdeinereise

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Der Deutsche Reiseverband (DRV) und der Deutsche Tourismusverband (DTV) haben eine Kampagne ins Leben gerufen, die Reisende dazu aufruft, ihre schon gebuchten Reisen nicht zu stornieren, sondern aufzuschieben. Die Idee hinter der Solidaritätsaktion: Wenn Reisen in Absprache mit dem Reisebüro, Reiseveranstalter oder Gastgeber nicht gecancelt, sondern auf einen späteren Termin verlegt werden, bleibt die jetzt dringend benötigte Liquidität in den Unternehmen.

„Die aktuelle Krise ist beispiellos für die Reisewirtschaft. Aber jede Krise ist irgendwann auch wieder vorbei. Und die Lust auf Urlaub wird sicherlich ungebrochen sein. Dann müssen wir die Reisewirtschaft kickstarten. Dabei können all jene helfen, die ihren Urlaub jetzt nicht absagen, sondern verschieben“, sagt der Präsident des Deutschen Reiseverbandes Norbert Fiebig.

„Wir stecken mitten in einer der größten Krisen, die der Deutschlandtourismus jemals zu bewältigen hatte. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, Insolvenzen und Kündigungen von Beschäftigten zu vermeiden. Wenn Gäste und Gastgeber solidarisch sind, wenn jetzt alle mithelfen, können wir die Krise meistern – und sicherstellen, dass das Reiseland Deutschland in seiner großen Vielfalt an Angeboten attraktiv bleibt“, sagt DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz.

Reisebüros, Reiseveranstalter, Gastgeber und auch alle Dienstleister rund um die Tourismusbranche sind eingeladen, in den sozialen Medien das Kampagnenhashtag #verschiebdeinereise zu verwenden. Der DRV stellt zudem kostenfrei fünf Kampagnenmotive bereit, die auf unterschiedliche Arten des Reisens abstellen. Die vier Motive sind auf der Webseite des DRV kostenlos abrufbar. Sie sind in Größe und Abmessung jeweils optimiert für Posts auf Facebook, Instagram und Twitter. Die Grafik zeigt jeweils ein Kalenderblatt, auf das ein Auto, Bus, Schiff oder Flugzeug schwungvoll zusteuert. 


 

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