Revolution auf den Balearen: Keine neuen Hotelbetten auf Mallorca

| Tourismus Tourismus

Auf den Balearen ist ein neues Gesetz erlassen worden, das für Hotelbetreiber und Touristen nicht ohne Folgen bleiben wird. Das neue „Kreislauf- und Nachhaltigkeitsgesetz“ erlaubt in den kommenden vier Jahren keine neuen Hotelbetten. Stattdessen sollen vorhandene Betten ausgetauscht werden.

Das neue Gesetz, das einer Bettenrevolution gleichkommt, soll vor allem die Arbeitsbedingungen des Hotelpersonals enorm verbessern. Wie RND berichtet, sollen dafür zum Beispiel die rund 300.000 Hotelbetten auf der spanischen Inselgruppe durch höhenverstellbare Varianten ersetzt werden. Auch zusätzliche Übernachtungsplätze werden auf Mallorca in den kommenden Jahren nicht mehr zugelassen. Stattdessen müssen Hotelbetreiber fünf Prozent ihrer aktuellen Betten aufgeben, wenn sie ihre Häuser renovieren wollen. Das Ziel: mehr Raum für weniger Touristen.

Die Hoteliers auf Mallorca sollen das neue Gesetz grundsätzlich begrüßen, berichtet RND. Doch gerade für kleine und große Investoren könnte das neue „Kreislauf- und Nachhaltigkeitsgesetz“ zum Problem werden. Nämlich dann, wenn sie für die Zukunft weitere Hotels und Ferienwohnungen geplant hatten. Auch Touristen könnten die Folgen zu spüren bekommen. Sollte die Nachfrage nach einem Urlaub auf Mallorca übers Vorpandemieniveau hinaus steigen, werden auch die Preise steigen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit mehreren Neuheiten startet der Europa-Park in Rust in die neue Saison. Ein neuer Themenbereich sowie neue gastronomische Angebote winken Besucherinnen und Besuchern zum offiziellen Saisonstart am 28. März.

Sie zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen am Bodensee: Ab Samstag soll die Marienschlucht wieder begehbar sein. Was Familien, Wanderer und Naturliebhaber dort erwartet.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH entwickelt ein dezentrales Hotelkonzept, das bestehende Dorfstrukturen nutzt und Leerstände reduzieren soll. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt verzichtet auf Neubauten und integriert lokale Betriebe in die touristische Wertschöpfung.

Die Schweiz plant eine zusätzliche Gebühr für Autofahrer, die das Land nur durchqueren. Das Parlament hat einer entsprechenden Transitabgabe für ausländische Reisende zugestimmt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung der Transitgebühr steht derzeit noch nicht fest.

Der Nahost-Krieg bringt Bewegung in den Reisemarkt: Urlauber meiden einzelne Regionen, wählen andere Ziele und müssen sich womöglich auf steigende Preise einstellen.

Eine aktuelle Analyse des Reiseportals Opodo belegt für das Frühjahr 2026 eine starke Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Südeuropa. Während Spanien das Hauptziel deutscher Urlauber bleibt, stellen Spanier gleichzeitig die größte Gruppe internationaler Gäste in deutschen Metropolen dar.

Eine aktuelle Auswertung von 1,7 Millionen Online-Rezensionen kürt das Frankenlagune Wellness-Center zur beliebtesten Therme Deutschlands. Während bayerische und norddeutsche Saunen die Spitzenplätze belegen, bilden Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen das Schlusslicht des Rankings.

Eine aktuelle Umfrage von Holidu unter 2.500 europäischen Gastgebern weist Deutschland als Spitzenreiter bei der Gästetreue aus. Knapp 70 Prozent der heimischen Vermieter setzen auf Stammkunden und priorisieren dabei den persönlichen Kontakt gegenüber Preisrabatten.

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.

Ein Tag früher ankommen als gebucht, das hört sich erst mal gut an. Doch es ist auch eine zusätzliche Hotelnacht. Ob eine Fluggesellschaft dafür aufkommen muss, hat ein Gericht in Bayern beschäftigt.