Revolution auf den Balearen: Keine neuen Hotelbetten auf Mallorca

| Tourismus Tourismus

Auf den Balearen ist ein neues Gesetz erlassen worden, das für Hotelbetreiber und Touristen nicht ohne Folgen bleiben wird. Das neue „Kreislauf- und Nachhaltigkeitsgesetz“ erlaubt in den kommenden vier Jahren keine neuen Hotelbetten. Stattdessen sollen vorhandene Betten ausgetauscht werden.

Das neue Gesetz, das einer Bettenrevolution gleichkommt, soll vor allem die Arbeitsbedingungen des Hotelpersonals enorm verbessern. Wie RND berichtet, sollen dafür zum Beispiel die rund 300.000 Hotelbetten auf der spanischen Inselgruppe durch höhenverstellbare Varianten ersetzt werden. Auch zusätzliche Übernachtungsplätze werden auf Mallorca in den kommenden Jahren nicht mehr zugelassen. Stattdessen müssen Hotelbetreiber fünf Prozent ihrer aktuellen Betten aufgeben, wenn sie ihre Häuser renovieren wollen. Das Ziel: mehr Raum für weniger Touristen.

Die Hoteliers auf Mallorca sollen das neue Gesetz grundsätzlich begrüßen, berichtet RND. Doch gerade für kleine und große Investoren könnte das neue „Kreislauf- und Nachhaltigkeitsgesetz“ zum Problem werden. Nämlich dann, wenn sie für die Zukunft weitere Hotels und Ferienwohnungen geplant hatten. Auch Touristen könnten die Folgen zu spüren bekommen. Sollte die Nachfrage nach einem Urlaub auf Mallorca übers Vorpandemieniveau hinaus steigen, werden auch die Preise steigen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung des Deutschen Tourismusverbandes und des Deutschen Instituts für Tourismusforschung zeigt eine hohe Reisebereitschaft für den Sommer. Trotz gestiegener Kraftstoff- und Kerosinpreise planen 62 Prozent der Deutschen eine Urlaubsreise.

Rund zwei Stunden ging nichts mehr bei der Deutschen Bahn. Welchen Grund der Konzern nannte, was Reisende erlebten und wie lange es wohl noch Verspätungen und Ausfälle geben wird.

Der große Freizeitpark-Check für das Jahr 2026 kürt den südbadischen Europa-Park zum besten Freizeitpark in Deutschland. Neben den Branchenriesen überzeugen im aktuellen Ranking vor allem regionale Familienparks und spezialisierte Anlagen.

Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen - und Verspätungen: Ist die Klimaanlage an Bord defekt, kann es in Flugzeugen schnell unangenehm werden. Was steht Passagieren zu, wenn sich die Kabine unerträglich aufheizt?

Braunwald beendet den klassischen Skibetrieb ab der Wintersaison 2026/27. Die Sportbahnen begründen den Schritt mit anhaltenden Verlusten und veränderten klimatischen Bedingungen, während ein gemeinsamer Zukunftsprozess die weitere touristische Entwicklung der Destination vorbereiten soll.

PiNCAMP meldet Veränderungen im Buchungsverhalten von Campern in Europa. Nach Daten der Plattform wachsen Buchungen im Frühjahr und Herbst stärker als in den klassischen Sommerferien, während nordeuropäische Reiseziele zulegen.

Pierre & Vacances-Center Parcs hat ein vollständig finanziertes Übernahmeangebot von Mubadala Capital erhalten. Die geplante Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung wesentlicher Aktionäre und weiterer Genehmigungen.

Mehr als eine Milliarde Euro liegen im Reisesicherungsfonds – Tui kritisiert eine fehlende Anlagestrategie und fordert spürbare Entlastung für die Branche, und damit für die Urlauber.

Der Sommer-Reisereport 2026 von Opodo zeigt eine anhaltend starke Nachfrage der deutschen Urlauber nach südeuropäischen Zielen, angeführt von Spanien. Gleichzeitig gewinnen Ziele wie Lanzarote und Podgorica stark an Beliebtheit.

Die Staatsanwaltschaft München hat das Ermittlungsverfahren zur Insolvenz der FTI Group eingestellt, da sich der Verdacht auf Insolvenzverschleppung oder Betrug nicht erhärtet hat.