«Rhein in Flammen» fällt auch 2021 aus

| Tourismus Tourismus

Wegen der Corona-Pandemie ist auch die diesjährige Ausgabe des traditionsreichen Feuerwerkspektakels «Rhein in Flammen» abgesagt worden. Nachdem zuvor schon die Auftaktveranstaltung am 1. Mai in Bonn und am Siebengebirge in Nordrhein-Westfalen abgesagt worden sei, sei dies nun auch für die Veranstaltungsreihe in Bingen und Rüdesheim, zwischen Spay und Koblenz sowie zwischen Oberwesel und Sankt Goar so entschieden worden, teilte die Romantischer Rhein Tourismus GmbH in Koblenz am Dienstag mit.

«Aktuell gibt es seitens der Politik keine Perspektiven dazu, ob und wie Großveranstaltungen ab dem Sommer durchgeführt werden können», erklärte Geschäftsführerin Kristina Neitzert. In dieser unsicheren Situation sei eine Entscheidung getroffen worden, die dem Bevölkerungsschutz und den wirtschaftlichen Verpflichtungen der Beteiligten Rechnung trage. Die frühzeitige Absage gebe den beteiligten Orten die Möglichkeit, alternative Konzepte für Pandemie-konforme Veranstaltungen und Reiseanlässe zu schaffen. Betroffen sind von der Absage unter anderem sieben Feuerwerke sowie zwischen Spay und Koblenz ein Konvoi mit rund 50 Schiffen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.

Früher war der Sommerurlaub immer auch eine Selbstvergewisserung - im Ausland lief vieles nicht so gut wie zu Hause. Heute ist das oft anders. Ein Experte sieht sogar eine Gefahr für die Demokratie.

Im aktuellen PiNCAMP-Ranking für 2026 rücken deutsche Campingplätze stärker in den Fokus der Nutzer. Mit 39 Anlagen in den Top 100 stellt Deutschland die meisten Standorte im europäischen Vergleich.

Während der Branchenverband bundesweit von sinkenden Umsätzen berichtet, ziehen Freizeit- und Erlebnisparks im Norden eine positivere Zwischenbilanz des Sommers. Sie nennen dafür auch Gründe.

Urlaub kann manchmal hektisch werden. Deshalb setzen viele Reisende inzwischen auf Slow Travel. Das bedeutet, dass du weniger Orte bereist, aber dafür mehr Zeit an jedem einzelnen verbringst. Wir stellen dir das Konzept im Folgenden vor.

Die Zahl der Gäste und der Übernachtungen in Rheinland-Pfalz war im ersten Halbjahr so hoch wie in den vergangenen 20 Jahren nicht. Wirtschaftsminister Michael Ebling sieht sogar einen Boom.

Dänemark erlebt einen Urlauber-Ansturm: Im ersten Halbjahr gab es einen neuen Übernachtungsrekord. Besonders Deutsche zieht es ins Nachbarland – 7,5 Millionen Übernachtungen gingen auf ihr Konto.

Reisende sind der Tourismusbranche beim Einsatz Künstlicher Intelligenz nach Darstellung einer neuen Studie zwei Jahre voraus. Während 54 Prozent der befragten US-Reisenden KI bereits für die Reiseplanung genutzt haben, bieten 22 Prozent der befragten Destination Marketing Organizations entsprechende Funktionen auf ihren Internetseiten an.

Der dritte European Travel Trend Report der Dertour Group belegt das wachsende Interesse an Slow Travel, digitalen Auszeiten und Solo-Reisen. Besonders in Deutschland gewinnen entschleunigte Reiseformen und Alleinreisen stark an Bedeutung.