Rund 135.000 Besucher bei Kreuzfahrt-Festival Hamburger Cruise Days

| Tourismus Tourismus

Rund 135.000 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter die Hamburger Cruise Days besucht. Das am Sonntag zu Ende gegangene Kreuzfahrt-Festival sei ein Erfolg gewesen, hieß es. Die Stimmung sei durchweg friedlich und entspannt gewesen.

Nach coronabedingter Pause hatte das Fest am Freitag wieder starten können - allerdings in einem etwas kleineren Format mit lediglich fünf Schiffen und ohne traditionelle Parade. Dafür gab es an den Abenden spektakuläre Inszenierungen mit Licht.

Die Veranstalter hatten im Vorfeld mit etwa 120.000 Besuchern gerechnet. 2019 waren zwölf Schiffe und etwa 500.000 Menschen nach Hamburg gekommen. Vom 8. bis 10. September 2023 sollen die nächsten Cruise Days stattfinden.

«Mit der in vielerlei Hinsicht etwas "entschleunigten" Ausführung der Hamburg Cruise Days pur 2022 haben wir den Zeitgeist getroffen», sagte Co-Veranstalterin Katja Derow. «Die Menschen haben nach Jahren der Pandemie wieder Lust auf gemeinsame, unbeschwerte Erlebnisse und unvergessliche Momente – und wir konnten diese Sehnsucht stillen.» Der nächtliche Hafen verwandelte sich während der Cruise Days in einen «Blue Port» und erstrahlt noch bis zum 28. August von 20.00 Uhr bis 1.00 Uhr in einem imposanten Blau.

Ein Höhepunkt am Samstagabend war die spektakuläre Lichtshow mit Drohnen und Musik, bei der sich die beiden Kreuzfahrtschiffe «Aida Prima» und «MSC Magnifica» zwischen Elbphilharmonie und Landungsbrücken trafen. Die Inszenierung endete mit dem Peace-Zeichen aus Drohnen am nächtlichen Hamburger Himmel. An Land gab es ein buntes Programm mit Präsentationen der Reedereien, Gastronomie sowie Musik und Tanz. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb führt in zehn europäischen Ländern einen sogenannten „Wetterschutz“ ein. Die Versicherung greift, wenn der Niederschlag am Standort der Unterkunft eine festgelegte Schwelle erreicht oder überschreitet.

Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.

Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.

Tagesgäste trugen 2025 einer dwif-Studie zufolge rund 2,72 Milliarden Euro und damit etwa die Hälfte zum touristischen Bruttoumsatz in Brandenburg bei. Insgesamt erzielte die Tourismus- und Freizeitwirtschaft des Landes 5,46 Milliarden Euro.

Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.

Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.

Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.

Der Flughafen Münster/Osnabrück führt 2026 das deutsche Flughafen-Ranking von Fit Reisen an. Auch im europäischen Vergleich schneiden kleinere Airports vielfach besser ab als große Drehkreuze.

Das Erstarken der AfD nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Folgen für das Urlaubsland. Das zeigen Rückmeldungen von Gästen. Wie Touristiker darauf reagieren.

Die Nordseeküste meldet stabile Nachfrage, Usedom eine gute bis sehr gute Buchungslage. Im Harz fällt die Nachfrage regional schwächer aus. Nach Angaben der von dpa befragten Touristiker sind weiterhin Unterkünfte verfügbar.