Rundflug im Dreamliner: Qantas fliegt Passagiere über Australien

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Fliegen in Corona-Zeiten: Angesichts der vielfachen Reisebeschränkungen wegen der Pandemie ist die australische Fluggesellschaft Qantas am Samstag mit 150 Passagieren zu einem Rundflug über das eigene Land gestartet. Die Boeing 787-9 Dreamliner hob am Vormittag vom internationalen Flughafen in Sydney ab, wo sie sieben Stunden später auch wieder landen sollte.

Die Flugroute führte zunächst nordwärts die Küsten der Bundesstaaten New South Wales und Queensland entlang und dann zu dem berühmten Inselberg Uluru (früher bekannt als Ayers Rock) im Zentrum des fünften Kontinents. Durch die großen Fenster des Dreamliners sollten die Passagiere Sehenswürdigkeiten wie den Uluru, das Great Barrier Reef und den Hafen von Sydney von oben bestaunen können.

Die zweistrahlige Boeing 787 ist eigentlich ein Langstreckenjet. Kapitän Alex Passerini sagte vor dem Start, dass die Crews zwar schon oft über die Sehenswürdigkeiten hinweg geflogen seien, allerdings in der üblichen Flughöhe von 35.000 Fuß (10.700 Metern). Während des Rundflugs sollte es an einigen Punkten bis auf 4.000 Fuß (knapp 1220 Meter) runtergehen. «Wir werden das Flugzeug so ausrichten, dass Passagiere auf beiden Seiten eine großartige Aussicht haben, besonders auf den Uluru, nachdem wir eine spezielle Überfluggenehmigung bekommen haben», sagte Passerini.

Wegen der Corona-Pandemie sind in Down Under seit Monaten nicht nur die Grenzen für Besucher aus dem Ausland geschlossen, auch Reisen zwischen den einzelnen Bundesstaaten sind größtenteils verboten. Nach Angaben der Verbraucherorganisation ACCC ist die Zahl der Flugpassagiere im April um 95 Prozent gegenüber dem Vorjahrsmonat gefallen. Die Tickets für den Rundflug waren im Nu ausverkauft. In der Economy-Klasse kosteten sie ab 780 australische Dollar (480 Euro), ein Sitz in der Business-Klasse war ab knapp 3.800 australische Dollar (2.300 Euro) zu haben. (dpa)


 

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