Sachsens Tourismus optimistisch für die Sommerferien

| Tourismus Tourismus

Zum Start in die Sommerferien freuen sich Sachsens Tourismusbetriebe über viele Gäste. Die Buchungslage für die Sommersaison sei insgesamt gut, informiert der Landestourismusverband. «Gleichzeitig gibt es vielerorts noch freie Kapazitäten für alle, die sich spontan für einen Urlaub im Freistaat entscheiden.» 

Ferienbeginn in zahlreichen Bundesländern

Am Wochenende beginnen nicht nur in Sachsen die Sommerferien. Auch in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Schleswig-Holstein geht das Schuljahr am Freitag (3. Juli) zu Ende. Niedersachsen und Bremen hatten schon am Mittwoch den letzten Schultag, auch in Hessen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz sind bereits Sommerferien. Brandenburg, Berlin und Hamburg folgen am Donnerstag nächster Woche (9. Juli).

Besonders gefragt seien familienfreundliche Angebote, aktive Naturerlebnisse, kulturelle Highlights und Veranstaltungen unter freiem Himmel, heißt es aus der Tourismusbranche. Da viele Gäste ihre Reisen kurzfristig planten, sei in den kommenden Wochen mit weiteren Buchungen zu rechnen. 

Der Tourismus sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der Arbeitsplätze schaffe und gerade ländliche Regionen lebendig, attraktiv und lebenswert halte, betont Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU). Es gehe darum, mit Familie und Freunden neue Kraft zu schöpfen, besondere Orte zu entdecken und unvergessliche Erinnerungen zu sammeln. «Sachsen ist dafür ein ideales Reiseziel.»

Ausflugstipps für Urlauber und Daheimgebliebene

Eine Auswahl an Urlaubs- und Ausflugstipps stellt die Tourismus Marketing Gesellschaft im Internet zur Verfügung. «Das Spektrum reicht von kindgerechten Stadtführungen und Museumsbesuchen über Erlebnisse auf Schlössern und Burgen sowie in der Natur bis hin zu Attraktionen in Freizeit- und Erlebnisparks und Ausflügen in die Sommerfrische der Mittelgebirge», erläutert Geschäftsführerin Veronika Hiebl. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.

Früher war der Sommerurlaub immer auch eine Selbstvergewisserung - im Ausland lief vieles nicht so gut wie zu Hause. Heute ist das oft anders. Ein Experte sieht sogar eine Gefahr für die Demokratie.

Im aktuellen PiNCAMP-Ranking für 2026 rücken deutsche Campingplätze stärker in den Fokus der Nutzer. Mit 39 Anlagen in den Top 100 stellt Deutschland die meisten Standorte im europäischen Vergleich.