Sauerländer reagieren mit besseren Schneekanonen auf Schneemangel

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Vor der anstehenden Wintersportsaison kündigen die Liftbetreiber im Sauerland Investitionen in ihre Skigebiete an. Sie wollen damit auch zeigen, dass der Wintersport in ihren Augen dem Klimawandel zum Trotz in den kommenden Jahrzehnten eine Zukunft habe, wie eine Sprecherin der Wintersport-Arena, dem Zusammenschluss der Skigebiete im Sauerland, betonte. Eine im Sommer vorgelegte Studie im Auftrag der Betreiber hatte ergeben, dass ein wirtschaftlicher Betrieb der Pisten und Liftanlagen im Sauerland auch bei erwarteten Temperaturanstiegen im Winter noch bis ins Jahr 2050 möglich sei.

Entsprechend haben sich die Betreiber vielerorts für einen Ausbau von Technik und Anlagen entschieden. So wird in Altastenberg in Winterberg künftig ein neuer Vierer-Sessellift zur Verfügung stehen. Die 4-Millionen-Euro-Anschaffung ersetze zwei alte Schlepplifte und verlängere die Abfahrt auf 700 Meter, teilte die Wintersport-Arena am Mittwoch mit. Der Bau soll Weihnachten abgeschlossen sein.

Sowohl in Willingen als auch im Skiliftkarussell Winterberg setzen die Betreiber den Angaben zufolge außerdem auf energieeffizientere Schneeerzeuger. Die Technik habe sich rasant entwickelt. So seien die Schneekanonen heute doppelt so effizient wie noch vor zwanzig Jahren.

Bis die ersten Lifte in der Region laufen, ist aber weiter Geduld gefragt. Wünschenswert sei ein Saisonstart im Dezember, so die Sprecherin. Spätestens Weihnachten soll der Betrieb der Skigebiete in größerem Umfang möglich sein, so die Sprecherin. Die ersten Schneekanonen könnten sogar schon in den kommenden Wochen angeschmissen werden - vorausgesetzt es gibt einen Kälteeinbruch. Entsprechende Minustemperaturen nutzen die Betreiber, um Schnee vorzuproduzieren, um für einen Saisonstart gerüstet zu sein.

Die Preisspanne für Tagestickets liege im kommenden Jahr bei 25 bis 48 Euro je nach Skigebiet, sagte die Sprecherin. Einige Skigebiete hätten ihre Preise im Vergleich zum Vorjahr moderat um 1 bis 3 Euro angepasst, um Kostensteigerungen aufzufangen, andere hielten die Preise stabil.


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