Schauinsland bietet Tarif mit Storno-Option für Pauschalurlaub

| Tourismus Tourismus

Nach der Tui hat auch Schauinsland Reisen einen Aufpreis-Tarif mit kostenloser Stornierungsoption eingeführt - allerdings zeitlich begrenzt. Ab sofort und bis Ende April lässt sich der Flextarif für 29 Euro pro voll zahlendem Urlauber hinzubuchen, teilte der Veranstalter mit. Für Kinder falle kein Aufpreis an.

Mit dem Tarif «Flex2Relax» kann der gebuchte Urlaub noch bis 22 Tage vor Abreise ohne die sonst üblichen Gebühren umgebucht oder abgesagt werden, so Schauinsland Reisen. Im Stornofall sei lediglich der Aufschlag von 29 Euro selbst zu zahlen. Die Flextarifoption gibt es bei Schauinsland für Pauschalreisen mit Charter- oder Linienflug sowie für einzelne Hotel- und Flugbuchungen.

Die Tui war der erste große Reiseveranstalter in Deutschland, der in diesem Jahr einen Flex-Tarif gegen Aufpreis eingeführt hat (Tageskarte berichtete). Damit können Urlauber bis 14 Tage vor Abreise kostenlos umbuchen oder stornieren. Bei einer Reise bis 2500 Euro liegt der Aufschlag hier bei 39 Euro im Vergleich zum Normalpreis.

Bei den Airlines und auf Hotelportalen haben sich verschiedene Tarife mit unterschiedlichen Umbuchungs- und Stornorechten schon lange etabliert. Bei Pauschalreisen ist dieses abgestufte System neu. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Lonely Planet zählt Dessau zu seinen Reisezielen für 2027. Autor Anthony Ham stellt das Bauhaus und dessen Einfluss auf die Alltagsarchitektur in den Mittelpunkt.

Die Aktien mehrerer Reiseplattformen haben nach dem Start von Metas KI-Assistent Muse nachgegeben. Analysten befassen sich mit möglichen Folgen für das Geschäft mit Reisebuchungen.

Eine aktuelle Studie der Deutschen Zentrale für Tourismus bestätigt die Bedeutung der Vereinigten Staaten als wichtigsten Überseemarkt für den deutschen Tourismus. Trotz gestiegener Kostensensibilität bleiben die Ankünfte stabil auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Ferienparkkette Center Parcs prüft die Errichtung eines großen Ferienparks im Lausitzer Seenland. Das Projekt auf Brandenburger Seite solle zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See auf rund 90 Hektar Fläche 500 bis 700 Ferienhäuser umfassen.