Seilbahnen zu Bayerns Gipfeln starten wieder

| Tourismus Tourismus

Sommerstart an Deutschlands höchstem Gipfel: Am Donnerstag nehmen drei weitere Seilbahnen an der Zugspitze ihren Betrieb wieder auf. Mit der Alpspitz-, Hochalm- und Kreuzeckbahn können Ausflügler und Touristen dann wieder kräftesparend das Wandergebiet Garmisch-Classic erkunden, wie die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG am Dienstag mitteilte.

Da der Corona-Inzidenzwert im Landkreis Garmisch-Partenkirchen derzeit stabil unter 50 liegt, brauchen Besucher auch keinen negativen Test, Impfnachweis oder Nachweis über eine überstandene Corona-Infektion mehr, um die Bahnen nutzen zu können. Zuvor hatten in dem Gebiet bereits die Seilbahn Zugspitze, Gletscherbahn und Zahnradbahn ihren Betrieb wieder aufgenommen.

Auch in den Allgäuer Alpen können Reisende wieder hohe Gipfel erreichen, ohne sie erwandern zu müssen. Seit kurzem sind die Fellhorn- und Nebelhornbahn bei Oberstdorf sowie die Imbergbahn in Oberstaufen im Landkreis Oberallgäu wieder in Betrieb. Weil die Inzidenz dort noch über 50 liegt, brauchen Besucher aus verschiedenen Haushalten einen negativen Test oder Impfnachweis, um die Bahnen nutzen zu dürfen.

Am Großen Arber im Bayerischen Wald geht es ebenfalls wieder aufwärts: Die Gondelbahn an der Eisensteiner Hütte ist nach siebenmonatiger Schließung wieder offen, heißt es von der Fürstlich Hohenzollernschen Arber-Bergbahn e.K.. Wegen der zurzeit niedrigen Inzidenz im Landkreis Regen entfällt auch hier die Testpflicht. In den genannten Wandergebieten ist auch die Außengastronomie wieder geöffnet. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die dänische Hauptstadt will nachhaltigen Tourismus fördern. Dafür wurde das Programm CopenPay entwickelt, das es nach zwei Sommerdurchläufen künftig ganzjährig gibt. Wie kann man profitieren?

Kaum öffnet Terminal 3 am Frankfurter Flughafen, schließt Terminal 2. Der Bereich wird grundlegend erneuert und bleibt für einige Jahre außer Betrieb. Für Passagiere soll sich dann viel ändern.

Der Merian Verlag hat in München erstmals seine neuen Branchenpreise an sieben ausgewählte Destinationen, Hotels und Akteure der internationalen Tourismuswirtschaft verliehen. Unter den Preisträgern befinden sich unter anderem die Stadt Göteborg, das Brenners Park-Hotel und die MSC Group.

Eine Umfrage zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Generationen bei der Bewertung der Flugetikette. Während jüngere Passagiere bei Körperhygiene und Smartphone-Nutzung an Bord weitaus toleranter sind, weisen ältere Reisende eine wesentlich geringere Akzeptanz für dieses Verhalten auf.

Eine Auswertung der Gästebefragung T-MONA zeigt, wer im Sommer nach Österreich reist, wie hoch die Ausgaben ausfallen und welche Faktoren bei der Wahl von Reiseziel und Unterkunft eine Rolle spielen.

Schöne Marineschiffe, tolle Flugzeuge, imposanter Zug? Schnell ein Foto gemacht - und dann klicken die Handschellen? Warum Touristen Verbotsschilder im Urlaub unbedingt erst nehmen sollten.

Neue Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen deutliche Unterschiede bei den Kosten für Restaurant- und Hoteldienstleistungen in Europa. Besonders in mehreren südeuropäischen Ländern liegt das Preisniveau deutlich unter dem deutschen Vergleichswert.

Brandgeruch im Tower, Nachtflugverbot ausgesetzt: Am Flughafen München brauchen Reisende zum Ende der Pfingstferien Geduld.

Die Kreuzfahrt ist ein Massengeschäft geworden, auch dank der Rostocker Reederei Aida Cruises. Die Passagierzahlen steigen und steigen. Gleichzeitig setzen neue Auflagen die Branche unter Druck.

UN Tourism registrierte im ersten Quartal 2026 weltweit 307 Millionen internationale Touristenankünfte. Gleichzeitig erwartet die Organisation aufgrund des Nahostkonflikts und steigender Reisekosten eine Abschwächung des Wachstums im weiteren Jahresverlauf.