Skigebiete im Sauerland fürchten mildes Wetter und Corona

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Rund drei Monate vor den Winterferien rüsten sich die Skigebiete im Sauerland angesichts der Corona-Pandemie bereits für die kommende Saison. «Die Skigebiete der Wintersport-Arena stehen vor großen Herausforderungen», hieß es beim Trägerverein in Winterberg. In den Skigebieten werde intensiv an Hygienekonzepten gearbeitet, die möglichst einheitlich ausfallen sollten und von örtlichen Gesundheitsämtern genehmigt werden müssten, sagte eine Sprecherin. In einer Mitgliederversammlung habe man erste Weichen gestellt.

In der kommenden Woche sollten Schutzmaßnahmen bei einer Versammlung des Skiliftverbands Sauerland diskutiert werden. Dabei gehe es unter anderem um die Organisation und Besucherlenkung unter den besonderen Bedingungen des Infektionsschutzes, um die Besetzung der Sessellifte, Zugänge und Aufenthalt in Hütten und Verleihen. Involviert seien Liftbetreiber, Loipenanbieter, Gastronomie - alle, die vom Wintertourismus leben. Sobald konkrete Maßnahmen für die Wintersportfreunde feststehen, etwa zu Mund-Nasenschutz-Pflicht oder Abstand in den Liften, würden diese mitgeteilt.

Die vergangene Saison sei wegen der milden Temperaturen sehr schwierig, die technische Beschneiung - also die Kunstschnee-Produktion - erheblich beeinträchtigt gewesen. Als dann im März die erhoffte Kälte kam, mussten die Skigebiet wegen Corona dichtmachen.

Die Wintersport-Arena Sauerland ist ein Zusammenschluss der Skigebiete in den Kreisen Hochsauerland, Siegerland-Wittgenstein, Olpe und der Gemeinde Willingen. Sie bewirbt sich den Angaben zufolge um ein Förderprojekt mit dem Ziel, die im Erfolgsfall fließenden 750 000 Euro in die Lenkung der Besucherströme mittels Künstlicher Intelligenz zu investieren. (dpa)


 

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