So planen die Hamburger ihre Sommerferien

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Die Mehrheit der Hamburger plant laut einer aktuellen Erhebung trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten eine Sommerreise. Die Hamburger Sparkasse registriert in einer repräsentativen Umfrage zum Trendbarometer, dass 64 Prozent der Befragten eine Urlaubsreise beabsichtigen, während sich knapp 29 Prozent gegen eine Reise entscheiden und sieben Prozent noch unentschlossen sind. Als wesentlicher Grund für das Zuhausebleiben werden finanzielle Engpässe genannt. Das Budget limitiert die Reisepläne deutlich, da fast die Hälfte der Nichtreisenden angibt, dass ein Sommerurlaub zu teuer geworden sei.

Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidendes Kriterium

Die Ausgabenbereitschaft der Hamburger für den Urlaub ist spürbar gesunken. Ein Drittel der Umfrageteilnehmer beziffert das diesjährige Urlaubsbudget als geringer im Vergleich zum Vorjahr, während lediglich acht Prozent über mehr finanzielle Mittel verfügen. Für 38 Prozent der Reisenden stellt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis das entscheidende Kriterium bei der Destinationswahl dar, womit dieser Faktor noch vor der Landschaft und der Unterkunft rangiert, die jeweils von 31 Prozent genannt werden. Die Filialleiterin der Haspa am Jungfernstieg, Sabine Holtmeier, betont in diesem Kontext: "Urlaub bleibt den Menschen wichtig. Aber sie kalkulieren genauer und suchen nach günstigen Angeboten." Fast drei Viertel der Befragten stufen Rabatte und Vergünstigungen als wichtig oder sehr wichtig ein.

Strandurlaub bleibt gefragteste Reiseform

Bei den bevorzugten Reisearten verzeichnet das Finanzinstitut regionale Differenzen und klare Trends. Der Strand- und Badeurlaub führt die Statistik mit 48 Prozent an, gefolgt von Natur- und Aktivurlauben mit 31 Prozent sowie Städtereisen mit 20 Prozent. Jeweils rund neun Prozent der Hamburger planen eine Kreuzfahrt oder einen Roadtrip. Destinationen im europäischen Ausland stehen bei 26 Prozent aller Befragten an erster Stelle, während 19 Prozent ihren Urlaub in Norddeutschland verbringen. Jeweils rund sieben Prozent zieht es nach Süddeutschland oder in andere deutsche Regionen, wohingegen Fernreisen außerhalb Europas lediglich von rund sechs Prozent der Befragten geplant werden.

Bargeld dominiert weiterhin 

Die Finanzierung der Reisen erfolgt bei 57 Prozent der Befragten aus dem laufenden Einkommen, während 41 Prozent auf Ersparnisse zurückgreifen und elf Prozent das Urlaubs- oder Weihnachtsgeld nutzen. Lediglich sechs Prozent der Hamburger finanzieren die Reise über Kredite. Bei den Zahlungsmitteln vor Ort bleibt Bargeld mit 51 Prozent die beliebteste Variante, dicht gefolgt von der Girokarte mit gut 41 Prozent und der Kreditkarte mit 35 Prozent. Mobile Bezahldienste nutzen bereits 15 Prozent der Reisenden.
 

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