Sonnige Ostern von Flensburg bis Oberstdorf

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Frühlingshafte Temperaturen und Sonne satt haben die Menschen am Osterwochenende bundesweit ins Freie gelockt. An der Nordsee waren die Strände von St. Peter-Ording und Westerland auf Sylt ebenso gut gefüllt wie an der Ostsee die von Scharbeutz und Travemünde.

Richtig voll wurde es am Hamburger Hafenrand zwischen Baumwall, Landungsbrücken und dem Altonaer Fischmark. In den bayerischen Alpen waren dagegen nicht mehr Ausflügler unterwegs als sonst an sonnigen Tagen, wie die Polizei mitteilte. Die Verkehrslage auf den Straßen wie auf der Schiene blieb lange relativ ruhig, am Montagnachmittag setzte dann mehr Rückreiseverkehr ein.

Besonders in Baden-Württemberg und Bayern rollte seit Montagnachmittag die Heimreisewelle nach dem langen Osterwochenende. «Wir haben deutlich Verkehr auf den Fernstraßen», sagte die Sprecherin. Betroffen seien etwa die Autobahn 8 Salzburg Richtung München, die Autobahn 9 München-Nürnberg, die A1 Richtung Hamburg und die A7 bei Stuttgart. Die Staus hätten Längen bis etwa zehn Kilometer.

Am Samstag und Sonntag war es auf den Fernstraßen vergleichsweise ruhig geblieben. Die Autobahnpolizei in Schleswig-Holstein berichtete am Montagmittag von einer weitgehend entspannten Verkehrslage.

Der Zugverkehr lief am Ostermontag nach Einschätzung der Deutschen Bahn zunächst ebenfalls ohne große Probleme. «Auch am heutigen Hauptrückreisetag läuft der Verkehr stabil und ohne Auffälligkeiten», sagte ein Sprecher. «Wie erwartet sind die Züge auch heute stärker ausgelastet.» Das Unternehmen hatte angekündigt, noch bis zum 24. April Sonderzüge auf stark nachgefragten Verbindungen einsetzen zu wollen, etwa zwischen Berlin und München oder zwischen Nordrhein-Westfalen und Berlin.

In den kommenden Tagen bleibt es in weiten Teilen Deutschlands frühlingshaft mit wenig Regen. Nur in der Osthälfte sei am Dienstag mit Wolken und vereinzelt auch Niederschlägen zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Ein «Wintercomeback» wie zum Beginn des Monats sei nicht zu fürchten. Im Westen sei es weitestgehend sonnig bei Temperaturen bis 20 Grad. In den Nächten sei allerdings weiter eine dicke Jacke gefragt.

Zur Wochenmitte am Mittwoch und Donnerstag sei das Wetter geteilt. Der Osten, Nordosten und zunehmend auch die Nordhälfte seien dann beim Thema Sonne benachteiligt, allerdings bleibe es trocken. Der sonnenverwöhnte Süden und Westen müsse zum Wochenende hin mit feuchterer Luft rechnen. Nach und nach werde dort auch die Schauer- und Gewittermöglichkeit zunehmen. (dpa)


 

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