Strenge Regeln: Handgepäck-Flieger müssen gut aufpassen

| Tourismus Tourismus

Weil viele Fluggesellschaften für Aufgabegepäck extra kassieren, reisen immer mehr Passagiere mit Handgepäck. Bei den günstigsten Economy-Tickets (Light/Basic) ist der große Koffer in der Regel nicht inklusive und muss gegen Gebühr dazu gebucht werden.

Wer nur mit Handgepäck fliegt, muss jedoch genau hinschauen, welche Regeln die Fluggesellschaft vorschreibt. In Sachen Größe und Gewicht sind die Vorgaben teils sehr unterschiedlich, erklärt die Zeitschrift «Reise & Preise» (Ausgabe 4/2019). Häufig ist ein Handgepäckstück mit den Maßen 55x40x20 Zentimeter und zusätzlich eine kleine Tasche etwa für den Laptop erlaubt - doch längst nicht immer.

Billigflieger sind besonders streng

Ryanair und Condor zum Beispiel erlauben in den günstigsten Tarifen nur noch eine kleine Tasche, die unter den Vordersitz passt. Bei Ryanair müssen Kunden das sogenannte Priority Boarding hinzubuchen (6 bis 12 Euro pro Strecke), wenn sie ein zehn Kilo schweres und größeres Handgepäckstück plus kleine Tasche mitnehmen wollen. Easyjet erlaubt bei den günstigsten Flugtickets nur ein Handgepäckstück, also keine zusätzliche kleinere Hand- oder Laptoptasche.

Immer häufiger werden die Maße des Handgepäcks noch am Gate überprüft, berichtet die Zeitschrift. Wer dann über der für seinen Tarif vorgeschriebenen Größe liegt, muss den Trolley aufgeben. Und das kostet richtig Geld - etwa 50 bis 75 Euro.

Auch beim Maximalgewicht gehen die Vorschriften auseinander. Die meisten Fluggesellschaften erlauben bis zu acht Kilo. Teils ist der Höchstwert deutlich großzügiger bemessen. Doch auch das Gegenteil ist möglich: Tuifly schreibt maximal sechs Kilo vor.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.

Airbnb und die Tripadvisor Group kooperieren bei Touren, Aktivitäten und Attraktionen. Noch 2026 soll eine Auswahl aus dem Bestand von mehr als 425.000 Erlebnissen der Tripadvisor Group über Airbnb buchbar werden.

Wer verreist, lässt mehr zurück als den Arbeitsalltag. Das zeigt eine repräsentative Befragung von HolidayCheck. 86 Prozent der Befragten fassen während einer Reise konkrete Vorsätze für die Zeit danach. Besonders häufig geht es dabei um Erholung und Selbstfürsorge.

Der deutsche Incoming-Tourismus kann in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 trotz schwieriger Marktbedingungen Zugewinne erzielen. In der zweiten Jahreshälfte ist nach Einschätzung der Deutschen Zentrale für Tourismus weiteres Wachstum möglich.

Stark riechendes Essen, Videos ohne Kopfhörer und Selfie-Aktionen am Fenster: Für viele Flugreisende bedeuten nicht erst mögliche Flugverspätungen Stress, sondern auch das Verhalten der Mitreisenden an Bord, so eine neue Umfrage im Auftrag von Booking.com.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Juni 2,9 Prozent weniger Übernachtungen verbucht als ein Jahr zuvor. Im gesamten ersten Halbjahr 2026 wurde mit 223,8 Millionen Übernachtungen dennoch ein neuer Höchststand für diesen Zeitraum erreicht.

Die Bahn registrierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 989 Übergriffe auf Mitarbeiter und reagiert mit der Einführung von Tonaufzeichnungen bei Bodycams sowie verstärkten Schutzmaßnahmen.

Die Heinz Sielmann Stiftung und der Deutsche Wanderverband haben die Wahl zum Naturwunder des Jahres 2026 gestartet. Bis Ende September stehen neun Naturschauplätze aus sieben Bundesländern zur Online-Abstimmung.

In allen Bundesländern sind Sommerferien, und in Mecklenburg-Vorpommern sind Tausende Urlauber unterwegs. Die landeseigene MV Tourismus GmbH zieht eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Hauptsaison - mit ein paar Wolken am Ferienhimmel.