Studie: Hamburg profitiert von Kreuzfahrtbranche - Milliardenumsatz

| Tourismus Tourismus

Die Kreuzfahrtbranche erwirtschaftet in Hamburg jährlich einen Umsatz von 1,03 Milliarden Euro und trägt mit knapp 420 Millionen Euro zur Hamburger Brutto-Wertschöpfung bei (Basis 2018). Dies ist das Ergebnis einer Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Kreuzschifffahrt für die Region Hamburg, wie die Hamburger Wirtschaftsbehörde am Freitag mitteilte. Die Studie wurde Ende 2021 gemeinsam von der Behörde für Wirtschaft und Innovation sowie Hamburg Cruise Net in Auftrag gegeben.

«Die Ergebnisse zeigen gerade im Vergleich zu anderen Häfen die große Verknüpfung in die Hamburger Wirtschaft, die mit zahlreichen Dienstleistern an der Kreuzfahrtindustrie hängen», sagte Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos).

Eine vergleichbare Studie für den Hafen Barcelona komme mit 413,2 Millionen Euro zu einem ähnlich hohen Wertschöpfungsbeitrag, der wesentlich (75 Prozent) auf die Ausgaben der Passagiere zurückzuführen ist; in Hamburg basieren 63 Prozent auf den Ausgaben der Reedereien vor Ort.

Mit Vertretern aus Tourismuswirtschaft und Schifffahrt wurde den Angaben zufolge zudem über die Entwicklung der Branche im Jahr 2022 diskutiert sowie über die Dekarbonisierung der Schifffahrt. Hamburg baue an Land die Infrastruktur aus, um ab 2025 Schiffe an allen Kreuzfahrtterminals mit «grünem» Landstrom versorgen zu können, hieß es.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.